Italien

Fiat Chrysler wird Atemschutzmasken produzieren

Der Autobauer Fiat Chrysler (FCA) wird in einem seiner italienischen Produktionswerke Atemschutzmasken herstellen. Ziel sei es, in den kommenden Wochen die Produktion auf eine Million Atemschutzmasken aufzustocken.

Wien, 23. März 2020 / Die ersten Masken sollen Sanitätern und anderen Helfern geschenkt werden. Der Konzern teilte vorerst nicht mit, in welcher Produktionsanlage in Italien die Masken hergestellt werden sollen. “In diesen außerordentlichen Zeiten prüfen wir, wie wir unsere Kompetenzen in den Dienst der Gemeinschaft stellen können”, erklärte Manley, Chef des italo-amerikanischen Autobauers.

Zusammenarbeit mit Unternehmen für Beatmungs- und Wiederbelebungsgeräten

Die FCA-Tochter Ferrari arbeite mit dem italienischen Unternehmen “Siare Engineering” zusammen, das auf die Herstellung von Beatmungs- und Wiederbelebungsgeräten spezialisiert sei. “Wir helfen dem Unternehmen, seine Produktivität zu verdoppeln”, sagte Manley. Der Konzern habe zuletzt stark auf Homeoffice zum Schutz der Mitarbeiter gesetzt, wo es möglich sei. Besonders groß ist die Not in Italien, das als Epizentrum der Pandemie gilt, weil dort inzwischen mehr Menschen an der Lungenkrankheit gestorben sind als in China.

Viel Zeit durch Produktions-Stopp

In den italienischen FCA-Fabriken von Melfi, Pomigliano, Cassino, Mirafiori, Grugliasco und Modena wird bis 27. März nicht gearbeitet. Die Produktion im serbischen Kragujevac und das polnische Werk Tychy würden ebenfalls geschlossen. Die vorübergehende Aussetzung ermöglicht es dem Autobauer, auf die gesunkene Pkw-Nachfrage effektiv zu reagieren.

(apa)

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Titelbild: APA Picturedesk

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