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Wiener Linien “fahnden” nach Maskenverweigerer Nepp: “Kostet 50 Euro”

Wiener Linien fahnden nach Masken-Verweigerer Nepp

Wien-Wahlkampf auch in den Öffis: „Wer kann uns Hinweise zur Identität des MNS-Verweigerers geben?“, twittern die Wiener Linien. Auf dem Foto: FPÖ-Kandidat Nepp in einer U6-Station – ohne Mund-Nasen-Schutz. “Kostet 50 Euro”, lassen die Wiener Linien wissen.

Wien, 07. September 2020 | Die Wiener Linien machen Fahrgast-Fahndung der besonderen Art: Gesucht wird Dominik Nepp, Rechtsaußen-Spitzenkandidat der FPÖ für die Wien-Wahl. Anlass für den Tweet ist sein heutiges Interview in der “Kronen Zeitung”, die ihn ohne Mund-Nasen-Schutz in einer U6-Station abfotografiert hat. Das Foto hat das Stadt-Unternehmen mit dem Hinweis „Kostet 50 Euro“ ergänzt:

Nepp lud “Krone” zur U6-Rundfahrt

Die “Kronen Zeitung” fragt alle Spitzenkandidaten der Wien-Wahl, welcher Ort in Wien für sie der hässlichste sei. Dominik Nepp lud für sein Interview daher zu einer Rundfahrt mit der U6: Nepp kritisiert „Hotspots“ wie die Stationen Floridsdorf oder Josefstädterstraße. Dennoch konnte er der U6 auch etwas Positives abgewinnen:

„Wir haben einen klimatisierten Zug gehabt.“

Nepp würde sich weigern, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, außer an gesetzlich vorgeschriebenen Orten und Gesundheitseinrichtungen, sagte er gegenüber der “Krone”. Dabei dürfte ihm entgangen sein, dass die Wiener Linien das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch in Stationsbereichen vorschreiben.

„Die Maskenpflicht gilt für alle“ – in Öffis und Stationen

Laut Beförderungsbedingungen der Wiener Linien gilt es, ab Überschreiten der blauen Fahrkarten-Entwerter Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wer dagegen verstößt, dem drohen 50 Euro Strafe.

(lb)

Titelbild: APA Picturedesk

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