Dienstag, Februar 27, 2024

FPÖ wittert Anschlag auf Parteiauto

Die Tiroler FPÖ schlägt Alarm. So soll der linke Vorderreifen an einem FPÖ-Auto gelockert worden sein. Die Polizei ermittelt, bestätigt ist die Manipulation noch nicht.

Wien/Innsbruck, 17. Juni 2021 | Die Tiroler FPÖ ortet einen “hinterhältigen Anschlag” auf einen ihrer Mitarbeiter. An dessen FPÖ-Auto seien von einem unbekannten Täter die Radmuttern gelockert worden, vermutet die Landespartei am Donnerstag. Der Mitarbeiter habe sich am Vormittag gerade auf der Autobahn Richtung Kufstein befunden, als er wegen “plötzlich eintretender massiver Vibrationen” anhalten habe müssen, so die Freiheitlichen.

Polizei bestätigt Vorfall

Letztlich habe sich herausgestellt, dass die Radmuttern beim linken Vorderreifen gelockert worden seien. Die Polizei bestätigte der APA, dass drei Radmuttern am Vorderreifen locker waren. Es bestehe der Verdacht, dass diese gelöst wurden.

Näheres könne man noch nicht sagen, die Polizeiinspektion in Rum bei Innsbruck – dort war das Auto über Nacht geparkt – führe die Ermittlungen. Gesichert ist die Manipulation noch nicht.

FPÖ hat Urteil gefällt

Die FPÖ geht allerdings bereits von einer Straftat aus. So seien die Räder beim Fahrzeug im April gewechselt worden und habe man inzwischen bereits über 1.500 Kilometer zurückgelegt.

“Der Hass auf die FPÖ hat mittlerweile Ausmaße angenommen, dass von manchen verrückten Schwerverbrechern sogar der Tod eines Mitarbeiters in Kauf genommen wird. In diesem Fall hätten durch einen schweren Verkehrsunfall auch andere Passanten und Kinder schwer verletzt werden können”, zeigte sich FPÖ-Landesparteigeneralsekretär Patrick Haslwanter empört und völlig sicher, dass es sich um eine Manipulation von außen gehandelt habe. Ermittlungen wartet die Landespartei nur bedingt ab.

(ot/apa)

Titelbild: APA Picturedesk

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18 Kommentare

  1. Die Germanen singen gerne!

    Nachdem Landbauer zu Kickl´s Stellvertreter ernannt werden soll, wird es bald interessantere Nachrichten geben!
    Das neue Duett Kickl und Landbauer könnte dann alsbald aus dem Liederbuch Germania einiges zum Besten geben!

  2. Wenn das ein Anschlag gewesen wäre, hätten die Täter mit Sicherheit den Rechten Vorderreifen gelockert!

    • Bitte um Erklärung, warum es am rechten weniger gefährlich bzw. ungefährlicher sein soll.
      Die Tat ist ein Verbrechen.
      Fehlt ja nur noch, die FPÖ hat es selbst inszeniert.
      Bin bei Leibe kein FPÖ Anhänger, aber das geht gar nicht.
      Unvorstellbar wie weit die Spaltung der Gesellschaft schon geht.

      • … vielleicht war es auch nur ein schlampiger Mechaniker, alles andere ist noch nicht raus…🧐

        • Stimmt, hat es auch schon gegeben. Nur mittlerweile ist die Gesellschaft schon so gespalten, daß der Hass auf Andersdenkende immer mehr zunimmt und alle Sicherungen bei einigen durchbrennen. Es stellt sich die Frage: Ob das eventuell gewollt ist.

          • … so scheint es zu sein in unserer Zeit, wenn’s wo klappert steckt ein “Verbrechen” dahinter, wenn’s dann Keines war, wird es nicht kommuniziert…😕

      • Habens sie’s nicht verstanden de Metapher mit dem “rechten” oder? Außerdem was geht gar nicht? Hat hier wer einen Anschlag, der gar nicht nachgewiesen ist, gerechtfertigt?

  3. “Der Hass auf die FPÖ hat mittlerweile Ausmaße angenommen, dass von manchen verrückten Schwerverbrechern sogar der Tod eines Mitarbeiters in Kauf genommen wird. In diesem Fall hätten durch einen schweren Verkehrsunfall auch andere Passanten und Kinder schwer verletzt werden können”,

    …da die Videoüberwachung, und Gesichtserkennung im Nehammer Bereich fällt, und vom BIMAZ lokalisiert worden ist, oder besser installiert worden ist, dürfte es doch nicht schwer sein, die Täter zu fassen.

    • …meinst echt, der Pöbel, macht Radmuttern auf.

      Keine Ahnung, aber ich denke, das mit dem Pöbel hast du missverstanden.

    • Ja liebe Fr. Lindorfer, wenns um Rechtspolitiker geht sind manche eben “bei Leibe” humorbefreit…..die sind erst zum scherzen aufgelegt wenns um VdB oder Pam geht.

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