Dienstag, Juni 25, 2024

2 Tonnen Koks auf Luxusjacht gefunden – Schon wieder!

Schon wieder!

Nach dem Koks-Boot vor Kolumbien Anfang September, ist jetzt eine Luxusjacht vor Großbritannien voller Ego-Rauschgift gefunden.

Plymouth, 11. September 2021 | Vor der Küste Großbritanniens sind mehr als zwei Tonnen Kokain im Wert von umgerechnet fast 190 Millionen Euro sichergestellt worden. Sechs Männer wurden an Bord einer Luxusjacht rund 80 Meilen von der südenglischen Hafenstadt Plymouth entfernt festgenommen. Darunter ein Brite und fünf Männer aus Nicaragua, wie die nationale Kriminalbehörde NCA am Samstag mitteilte.

Jacht kam aus Karibik

An der Operation seien auch Beamte der australischen Bundespolizei sowie des Grenzschutzes beteiligt gewesen. Die aus der Karibik kommende Jacht wurde nach den Festnahmen am Donnerstagabend an Land gebracht, wo die große Rauschgiftmenge gefunden wurde.

Kokain gilt als stark abhängig machendes Rauschgift, auch weil es etwa in Europa mit anderen Drogen verdünnt wird, um die Gewinnspanne zu vergrößern. An Kokain klebt Blut, was der Drogenkrieg in Kolumbien seit Jahrzehnten vor Augen führt. Weil er vor allem von neureichen Schichten konsumiert wird und zu großen Schüben beim Selbstbewusstein führt, gilt der Pulverstoff auch als Ego-Droge.

Vor etwa einer Woche waren übrigens auch schon mal fast zwei Tonnen Koks gefunden worden. Ein U-Boot mit 1,8 Tonnen Pulver war vor der kolumbianischen Küste aufgehalten worden. Die Marine hatte das Unterwassergefährt aufgespürt.

(red/apa)

Titelbild: APA Picturedesk

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