Samstag, Juni 22, 2024

Umfrage: ÖVP verliert NÖ-Absolute – MFG im Landtag

MFG im Landtag

Der Absturz der Bundes-ÖVP schlägt sich auch auf Länderebene nieder. Laut einer neuen Umfrage verliert die niederösterreichische Volkspartei ihre absolute Mehrheit. Die MFG wäre im Landtag.

Wien/St.Pölten, 03. Februar 2022 | Ein Jahr vor dem regulären Wahltermin in Niederösterreich fragte das Meinungsforschungsinstitut IFDD (Institut für Demoskopie und Datenanalyse) im Auftrag der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) das aktuelle Stimmungsbild für die Landtagswahl ab. Für die amtierende Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) setzte es einen herben Dämpfer. Denn laut der Umfrage würde die ÖVP ihre 2018 erreichte absolute Mandatsmehrheit verlieren.

Mikl-Leitner verliert Absolute

Bei der letzten Landtagswahl erreichte die niederösterreichische Volkspartei noch 49,6 Prozent. In der IFDD-Umfrage fällt die ÖVP um fast fünf Prozentpunkte auf 44 Prozent. Auch im Vertrauensindex muss die Landeshauptfrau leichte Verluste einstecken. Im Vergleich zum Juni 2021 verliert sie einen Vertrauenspunkt, liegt mit einem Saldo von Plus 28 allerdings noch deutlich an der Spitze der Beliebtheitsskala.

(Zusatz: In der Graphik gewinnt die SPÖ NÖ zwei Prozentpunkten . Dies ist falsch, die SPÖ NÖ verliert 1,9 Prozentpunkte im Vergleich zu 2018)

SPÖ und FPÖ können den Fünf-Prozentpunkte-Absturz der Volkspartei allerdings nicht ausnutzen. Die SPÖ verliert fast zwei Prozentpunkte im Vergleich zu 2018 und kommt auf 22 Prozent. Bei der Landtagswahl waren es noch 23,9 Prozent. Die Freiheitlichen verlieren ebenfalls und kommen auf 14 Prozent (-0,8).

MFG wäre im Landtag

Die Grünen verlieren 0,4 Prozentpunkte und würden nun auf sechs Prozent kommen. Damit fallen sie hinter die NEOS, die nun mit sieben Prozent auf Platz Vier liegen. Die Pinken legen 1,8 Prozentpunkte zu. Neu im Landtag wäre die impfablehnende MFG. Sie würde auf sechs Prozent kommen. Auf die Sonstigen entfällt ein Prozent.

Befragt wurden 800 Personen per Online-Panel. Umfragezeitraum 21.-28.1.2022. Schwankungsbreite +/-3,8 Prozentpunkte.

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

Autor

  • Benedikt Faast

    Redakteur für Innenpolitik. Verfolgt so gut wie jedes Interview in der österreichischen Politlandschaft.

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