G7 drohen Russland mit scharfen Wirtschaftssanktionen

Die sieben führenden Industrienationen (G7) haben Russland im Falle eines Angriffs auf die Ukraine mit umfangreichen Sanktionen gedroht. In einer am Montag in Berlin veröffentlichten Erklärung der G7-Finanzminister hieß es, es würde dann eine schnelle, abgestimmte und kraftvolle Antwort geben.

Berlin, Kiew, Moskau, 14. Febraur 2022 | Es würde sowohl wirtschaftliche als auch finanzielle Sanktionen gegen Russland geben, die sofortige und massive Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes hätten.

Die G7-Gruppe werde den Ukraine-Konflikt weiter genau beobachten. Priorität hätten sämtliche Maßnahmen, welche die Lage entschärfen könnten. Der Aufmarsch russischer Truppen an der ukrainischen Grenze sei ein Grund zu großer Sorge. Ziel der G7 sei es, die Unabhängigkeit der Ukraine zu gewähren sowie die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität des Landes zu erhalten. Seit 2014 seien bereits internationale Hilfen von zusammen mehr als 48 Milliarden Dollar zugunsten der Ukraine zur Verfügung gestellt worden.

Deutschland hat in diesem Jahr den Vorsitz der G7 inne. Neben der Bundesrepublik gehören Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA der G7 an. 1998 war das Format durch die Teilnahme Russlands auf die G8 erweitert worden. Wegen der Annexion der Krim von der Ukraine wurde Russland aber 2014 wieder ausgeschlossen.

Deeskaltion hat Priorität

“Wir sind bereit, gemeinsam wirtschaftliche und finanzielle Sanktionen zu verhängen, die massive und unmittelbare Folgen für die russische Wirtschaft haben werden”, erklärten die Finanzminister wörtlich. Priorität hätten derzeit aber diplomatische Anstrengungen zur Deeskalation der Lage.

Es sei den Finanzministern wichtig, eine doppelte Botschaft zu senden, sagte der deutsche Finanzminister Christian Lindner. “Erstens muss jedem klar sein, dass wir die Ukraine unterstützen werden bei ihrem Zugang zum Kapitalmarkt und ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.” Zugleich müsse sich Moskau im Klaren sein, dass die Industrienationen gemeinsam reagierten, wenn politische und territoriale Grenzen überschritten würden. “Wir würden konsequent und schnell das uns Mögliche tun, um in unserem Verantwortungsbereich zu reagieren.” Mögliche Sanktionsmaßnahmen wollte Lindner nicht nennen. “Nicht, weil wir sie nicht genau erwogen und geprüft hätten. Meine öffentliche Zurückhaltung erklärte sich alleine daraus, dass wir dem Kreml nicht die taktische Vorbereitung erleichtern wollen.”

(apa/bf)

Titelbild: APA Picturedesk

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Peer
16. 02. 2022 12:15

Wenn V. Putin auf eine weitere Eskalation verzichtet und der Preis dafür ist, dass der Donbas und die Krim Russland zugeschlagen wird, dann hat er genau geschafft was er wollte.
Einen illegalen Schritt machen, noch zwei andeuten und die Welt ist froh, wenn es bei dem einen bleibt.

Drachenelfe
15. 02. 2022 16:53

Erst kürzlich habe ich mir das Interview von Marcus Klöckner und Gabriele Krone-Schmalz angehört.

Einiges daraus kann man aktuell allen Medien ins Stammbuch schreiben:
Bestimmte Medien und Journalisten sind sich nicht im Ansatz im Klaren was sie mit ihrer zündelnden Berichterstattung anrichten.
Journalisten sollten parteipolitische Spielchen entlarven, statt sie mitzuspielen und endlich damit aufhören Horrorszenarien zu entwerfen mit denen sie Politikern möglichst markige Worte dazu abnötigen was sie alles im Köcher haben wenn…

Ihr Vorschlag war eine Sicherheitskonferenz ähnlich Helsinki 2.0
Das könne aber nur gelingen, wenn Verhandeln und Kompromiss nicht als Schwäche ausgelegt werden.

Peer
15. 02. 2022 15:24

Strategisch gesehen ist das Thema durch. V. Putin hat verloren.
Wenn er in die Uktaine einfällt, ist er der europäische Diktator, der auch so in den Geschichtsbüchern benannt wird. Und die Russen sind die Aggressoren für die nächsten Jahrzehnte.
Wenn er nicht einfällt, dann ist er ein Verlierer, gerade für die Russen. V. Putin hat sich verkalkuliert, niemand nimmt ihn jetzt noch ernst.

15. 02. 2022 16:37
Antworte auf  Peer

So zumindest wird es in den erbärmlich NATO-hörigen Medien erzählt werden.

Eine heftige Propagandaschlacht ist die aktuelle Ukraine-Krise. Das macht es zu einem schmerzhaften Schauspiel: „Es gibt nichts, was grotesker ist als Medien, die zum Krieg treiben“, kommentiert etwa der im russischen Exil lebende US-amerikanische Whistleblower Edward Snowden.

Ohnehin scheinen vor allem die Medien den Krieg herbeizuschreiben. Der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, wahrlich kein Putin-Verbündeter, forderte seine „westlichen Partner“ am Wochenende auf, Beweise für einen bevorstehenden „russischen Zugriff“ am Mittwoch zu liefern. Und warnte eindringlich vor medial inszenierter Kriegs-Panik.
https://tkp.at/2022/02/14/selenskyj-warnt-vor-kriegs-panik-propagandaschlacht-um-ukraine/

Zuletzt bearbeitet 5 Monate zuvor von Grete
Peer
15. 02. 2022 13:14

Ein interessanter militärischer Aspekt: Der Ukraine stehen türkische Kampfdrohnen von Typ Bayraktar TB-2 zur Verfügung. Die Drohne gilt als eine der Besten ihrer Klasse. Aserbaidschan setzte die Kampfdrohne Bayraktar TB-2 beim vergangenen Krieg gegen Armenien ein und gewann.
Die Drohne vernichtete 900 armenische Ziele im Wert von ca. zwei Milliarden Dollar. Seitdem ist Bayraktar TB-2 ein Verkaufsschlager. Neun Länder nutzen sie bereits, aktuell elf weitere Länder wollen sie kaufen.

15. 02. 2022 10:55

Die Kriegsrhetorik der USA ist eine Frechheit. Die USA „verordnen“ Sanktionen, von denen sie selber profitieren wollen und die Europäer zu tragen hätten. Nach dem „Deal“ in Afghanistan muss ein neuer Schauplatz her, ist ja klar. Die USA sind eine Bedrohung für den Frieden. Ihre imperialen Absichten sind durchschaut.

Reini1118
15. 02. 2022 8:42

Die Deutschen den Vorsitz !! Da kommt nix Gutes heraus. Putin dreht den Gashahn zu und Ruhe ist.

OtmarPregetter
14. 02. 2022 23:53

Welch ein Kasperltheater …
Was wollen sie denn tun?
Ein Ausschluss aus SWIFT wäre Selbstrmord, weil dan drehen die Russen das Gas ab . und dann wirds wirklich kalt …
Sanktionen a la vor ca. 7 Jahren warfen nich mal 1 Jahr wirksam, weil der Einbruch des ÖLpreises nur die US-Komnzerne in irre Verluste triebm nicht abder die russischen, weil deren Bereak-Even Preis u n t e r jenem der teuereren US-Förderbetriebe liegt…
– und militörisch???
Die Russen haben Syrien befrriedet – nicht die USA, oder Frankreich usw. – ausserdem wissen alle dass Russland den USA konventionell als auch im Cyberwar überlegen sind.

so ein ddofes Gschwötz…

plot_in
14. 02. 2022 23:57
Antworte auf  OtmarPregetter

Ja, das kann ich mir dennoch vorstellen. Wenn es so kommt, dann wird die Energiewende beschleunigt. Jeder sieht ein, dass man sich unabhängig machen muss. Das kann für unsere Regierungen schon ein Grund sein, da zu eskalieren, damit sie andere Sachen im eigenen Land durchkriegen.

Wie auch immer: Wenn Russland bankrott geht, ist das nicht im Sinne Europas. Denken wir an die Migrationsströme, die folgen werden.

15. 02. 2022 10:22
Antworte auf  plot_in

“Denken wir an die Migrationsströme, die folgen werden.”

Ist es nicht vielleicht genau das (unter anderem) , woran die USA denken?

plot_in
14. 02. 2022 23:41

Ich verstehe die Situation immer noch nicht. Und es wird so wenig Hintergrund berichtet. Ich will es mal von einer Seite aufrollen, die mir persönlich zumindest etwas Klärung verholfen hat.

Russland ist unser (Europas) Geschäftspartner. Durch die notwendigen Klimaadaptierung auf Erneuerbare entziehen wir Russland das Geschäft (immo als Drohung, mal sehen, ob wirs durchziehen). Wurde da etwas vorverhandelt mit Russland? Ich glaube nicht. So geht man mit Geschäftspartern nicht um.

Angenommen Europa zieht das durch. Dann ist Russland bald bankrott (und viele OPEC-Länder, Mexiko, Venezula). Nordstream2 war für Putin eine Geschäftsgarantie, US torpediert dies, die Garantie ist weg.

Der Bankrott Russlands und anderer erdölexportierender Länder ist nicht im Interesse Europas. Man denke an Hungersnot, Revolutionen und Migration. Was also hindert uns, Russland Geschäfte anzubieten um die Gaseinnahmen zu kompensieren?

plot_in
14. 02. 2022 23:54
Antworte auf  plot_in

Ich halte tatsächlich diesen Hintergrund für notwendig in Betracht zu ziehen, warum das Ganze jetzt eskaliert. Denn Nordstream2 war eben eine Garantieerklärung Deutschlands, Russland nicht bankrott gehen zu lassen. Wenn die US-Amerikaner das nun torpedieren, werden alle nervös.Nordstream2 wäre quasi als die Brückentechnologie bis zu den Erneuerbaren gestanden. Also 20 Jahre.

Warum ich das für wichtig halte, ist die Tatsache, dass wir auf Erneuerbare umbauen werden. Dieser Konflikt und die besondere Drohung Russland in den Bankrott zu schicken, wird also andauern.

Wir sprechen gern von Energieunabhägigkeit, weil sich das bei den WählerInnen gut verkauft. Aus russischer Perspektive heißt das, aus dem Markt gedrängt zu werden UND bedeutet eine Angriffsbedrohung, wenn die Kampfsysteme einmal klimaneutral laufen sollten. Bisher war die Balance so gehalten, dass Europa sich keinen Rohstoffausfall erlauben konnte um Krieg zu führen. Russland brauchte die Technologien. Kriege ließen sich nicht lange führen, wenn Material oder Energie ausginge. Es droht also eine Verschiebung, wenn Europa die Energie selbst produziert, Russland aber nicht die Technologien erhält.

Die globale Vernetzung wird eine Klimapolitik nicht zulassen, wenn wir in dieser Situation nicht bereit sind zu geben. Und zwar jenen Ländern, denen wir durch die Klimawende die Geschäftsgrundlage entziehen. Sonst wird es krachen.

Zur Ukraine: Ich verstehe nicht, wieso auf dem diplomatischen Parkett nicht schon längst über die Neutralität der Ukraine gesprochen wird. Österreich war einstens in einer ähnlichen Situation wie Ukraine heute. Ein Ausweg konnte nur durch Österreichs Neutralität erreicht werden. Also, militärische Neutralität.

Zur Gesamtlage: Ich verstehe nicht, dass nicht schon längst über Ausfallskompensationen mit Russland, Saudi Arabien, Iran, Irak etc. verhandelt wird, wenn wir dereinst diese klimaschädlichen Energieträger nicht mehr bauen brauchen werden. Wenn wir an einem Frieden interessiert sind, dann müssen wir auch geben lernen.

15. 02. 2022 10:19
Antworte auf  plot_in

Ist Russland wirklich auf Northstream II angewiesen? Es verkauft sein Gas eben nach China – und ist wieder der Bösewicht, der mit dem bösen China Geschäfte macht.

EU und allen voran Deutschland scheinen Masochisten zu sein. Gegen eigene Interessen verstehen sie sich als Vasallen der USA und merken es nicht einmal? Immer wieder müssen moralische Bedenken her, obwohl wir doch schon seit Jahrzehnten sehen, dass die USA (und Europa) von moralischen Bedenken nichts halten. Wie George Friedman offen erklärte, haben die USA im Irak-Iran-Krieg beide Seiten mit Waffen beliefert. Das war, nach Friedman, höchst unmoralisch, habe aber den USA genützt. Friedman gibt schon 2015 zu, dass eine Neutralität der Ukraine für Russland notwendig sei, aber nicht für die USA.

Überall werden Kriege initiiert. Natürlich, um Demokratie (die wir selber mit Füßen treten) und Menschenrechte (die wir selber mit Füßen treten) einzuführen und Frieden. Wenn Frieden mit Waffengewalt herbeigeführt werden könnte, hätten wir schon seit Jahrzehnten weltweit Frieden.

plot_in
15. 02. 2022 11:02
Antworte auf 

Nein, Russland ist auf Nordstream II nicht angewiesen. Nordstream II war ein Garant für die Beibehaltung der Geschäftsbeziehungen mit D. Worauf Russland schon angewiesen ist: Dass Geld reinkommt. Und auf die Technologie, die auch Russland dazu befähigt auf Erneuerbare umzusteigen.

Peer
14. 02. 2022 22:40

Die Taktik vor dem Angriff: Man reiht seine Truppen möglichst eng beieinander in Reih und Glied auf. Gut sichbar auf freier Fläche. Das verwirrt den Gegner und man kann sie nicht gut treffen. Es muss ein Angriff der Russen daher kurz bevorstehen.

14. 02. 2022 20:16

Kriegshetze: (…)
Nicht russische Truppen stehen an der US-Grenze in Kanada oder Mexiko, sondern US-Truppen stehen an der russischen Grenze in Europa. Nicht russische Raketen sind in Mexiko, Kanada oder Kuba stationiert, sondern US-Raketenbasen stehen in Polen und Rumänien. Nicht Russland hat den mit Abstand größten Kriegsetat der Welt (61,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020) sondern die USA geben 778 Milliarden für Aufrüstung und Kriege aus. Nicht Russland hat einen Umsturz in Mexiko oder Kanada finanziert, sondern die USA haben, so die heutige stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland, fünf Milliarden Dollar aufgewendet, um die Ukraine zu destabilisieren. (…)
Quelle: Oskar Lafontaine via Facebook

Wie sind wieder bei der Rhetorik des Kalten Kriegs.
Wo bleibt “Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein” von Willy Brandt?

14. 02. 2022 20:00

Am Mittwoch marschiert Russland in die Ukraine ein, das ließ die CIA am Freitag über westliche Medien verlautbaren.
Die CIA muss es wissen. Sie hat auch gewusst, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen hat und jeden Moment zuschlagen könnte. (Ironie)

14. 02. 2022 20:24
Antworte auf 

Amerikanische Schiffe haben russisches Hoheitsgebiet verletzt. Russland übergab eine Protestnote.

14. 02. 2022 22:25
Antworte auf 

2015 schon hat George Friedman ganz offen erklärt, dass die USA Angst davor haben, dass sich Russland und Deutschland verbünden. Einem solchen Wirtschaftsblock wären die USA nicht gewachsen.

Es liegt im Interesse der USA, nicht Europas, dass es Krieg mit Russland gäbe.

Albrecht Müller (SPD): https://www.nachdenkseiten.de/?p=80613
(…)
Unser Verbündeter oder Besatzer oder Partner in der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft, die USA, wollen nicht, dass wir mit Russland Frieden machen.

Die Rüstungswirtschaft war 1990 verzweifelt. Denn sie braucht Feindschaften. Andernfalls müssten die Völker nicht so viel aufrüsten. Und aufrüsten gehört wie die zugrunde liegenden Feindschaften zum Geschäft.

Die USA haben intern schon spätestens 1991 zu erkennen gegeben, dass ihre imperialen Vorstellungen mit den Vorstellungen vom gemeinsamen Haus Europa einschließlich Russlands nicht in Einklang zu bringen sind. Sie hatten und haben imperiale Absichten. Das ist ja bekannt.
(…)

Zuletzt bearbeitet 5 Monate zuvor von Grete
Hubs
16. 02. 2022 12:25
Antworte auf 

Die Angst der Amis und der Engländer vor einem Bündnis der Deutschen mit den Russen war ja auch mit ein Grund für den 1. Weltkrieg

Apollo11
15. 02. 2022 8:42
Antworte auf 

Das Stimmt alles Grete du hast es auf den Punkt gebracht, aber wie wir sehen funktioniert auch hier die Gehirnwäsche durch den Mainstream, die Massenmedien versagen auch hier, nicht ganz so toll wie bei Corona, aber doch sehr effizient.
Schönen tag noch.

14. 02. 2022 19:52

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier die Amerikaner aus vielfältigen Gründen im eigenen Interesse diesen Konflikt schüren und anfeuern
– Ablenkung vom innenpolitischen Versagen
-Stärkung der Waffenindustrie
-Kontrolle über Europa
-eigenes Fracking-Gas und Gas aus Katar (Präsenz und Einfluss Amerikas im arabischen Raum) versus Nordstream 2, etc.
Überall, wo die amerikanische Politik die Finger im Spiel hatte hinterliess sie verbrannte Erde:
Iran, Naher Osten, Israel, Afghanistan, Russland… Amerika macht die Nato zu ihrer Speerspitze. Wann und wo hat Russland einen Angriffskrieg geführt?
Die Ukraine soll ihre Neutralität erklären. Nicht, weil es Putin will, nein, weil sie selber zur Einsicht gelangen. Aber nein, sie wollen zu Europa. Warum? Weil Europa die „Entwicklung“ der Ukraine bezahlen soll. Wie in Polen, Ungarn, usw. usf. Dieses Begehren sollen die Europäer, allen voran Deutschland, mit Waffenlieferungen „unterstützen“. Letztlich für „Amerika first“.

Zuletzt bearbeitet 5 Monate zuvor von Huabngast
plot_in
15. 02. 2022 0:32
Antworte auf 

Ja, eine Neutralitätsdebatte ist wirklich notwendig. Und lange überfällig. Alle diplomatischen Corps scheinen zu schlafen.

14. 02. 2022 20:06
Antworte auf 

Nachsatz: Allerdings dürfte Putins Stipvisite zu den Olympischen Spielen nicht den erhofften Erfolg gebracht haben. Ji Xingping fährt seinen eigenen Zug. Und Putin ist isoliert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der wo einmarschiert.

odi11
14. 02. 2022 18:37

Die Italiener sind auch dabei das sind die ersten die im Liegen umfallen, verlässlich sowieso muhaha siehe 1WK und 2WK unsere verbündeten.

Samui
14. 02. 2022 18:14

Putin pokert wieder mal. Wirtschaftlich am Ende aber den grossen Krieger spielen.

14. 02. 2022 20:15
Antworte auf  Samui

Amerika ist auch wirtschaftlich am Ende, die Infrastruktur bankrott, Menschenrechte vielfach missachtet. Aber viele, viele Millionäre, die überall dort, wo sie „Niederlassungen“ betreiben, die Staaten ausbeuten, weil sie die fälligen Steuern nicht bezahlen. Bush, Clinton, Obama, Trump, Biden, wo ist da ein Unterschied, politisch gesehen?

Zuletzt bearbeitet 5 Monate zuvor von Huabngast
der Beobachter
15. 02. 2022 0:02
Antworte auf 

Lieber Huabngast, absolut richtig betrachtet.
Es muss heller werden Östereich!

wolfi
14. 02. 2022 15:45

Sollte man den Russen den SWIFT sperren war es das! Dann gibt es kein Gas mehr für Europa!

14. 02. 2022 20:04
Antworte auf  wolfi

Aber die USA sind doch bereit auszuhelfen. Amerikanisches Fracking-Gas darum geht es nämlich.

soschautsaus
14. 02. 2022 21:26
Antworte auf 

Da gebe ich Ihnen recht.

Alleine wenn sich der Biden hinstellt und auf die Frage einer Journalistin die ihn fragt,ob er allen ernstes denkt,er kann den deutschen Nordstream2 abdrehen,mit einem eindeutigen ja antworten,dann frage ich mich schon,ob die Amis alle einen riesen Klopfer haben und das üble,unsere kuschen vor denen.

Putin ist doch einer den man so leicht um den Finger wickeln könnte,ein bissi das Goderl kratzen und er schmilzt dahin.Klar er ist auch kein guter,aber er ist berechenbar.

Aber alle,kriechen den blöden Amis in den Hintern.

Die überall nur Chaos hinterlassen egal was die angreifen,es endet im Chaos,aber die blöden Europäer laufen denen hinterher.

Ich habe für die Amis nur 2 Wörter über. F.Y..

Zuletzt bearbeitet 5 Monate zuvor von soschautsaus
der Beobachter
15. 02. 2022 0:04
Antworte auf  soschautsaus

Hallo leibe soschautsaus, bis aus den letzten Satz bin ich absolut bei Ihnen.
Es muss heller werden Österreich!

14. 02. 2022 20:07
Antworte auf 

Und ums Gas aus Katar, best buddies.