Nachtclub

Ukraine – Vorbild für eine österreichische Verteidigungsstrategie?

Am Donnerstag sprach Thomas Nasswetter mit dem Militärstrategen Gerald Karner.

Wien, 05. Mai 2022 | “Das Bundesheer schaut aus wie ein Militär, ist aber keines”, titelte am Samstag die “Wiener Zeitung”. Der Einmarsch Russlands in der Ukraine zeigt, dass eine gewisse Verteidigungsbereitschaft, gerade für einen neutralen Staat wie Österreich, erforderlich ist. Die Ukraine zeigt auf, das man auch als materiell deutlich unterlegener Gegner seine Freiheit erfolgreich verteidigen kann – zumindest bis zum Zeitpunkt der Sendung.

Großer Fragenkomplex zum Thema

Zunächst dreht sich der Podcast um das Thema Ukraine.

  • Wie steht es im Krieg Russland gegen die Ukraine?
  • Welche Strategien und Taktiken verfolgt die Ukraine bei der Verteidigung?
  • Wie kann der Krieg enden?
  • Was passiert im Falle einer Generalmobilmachung in Russland?
  • Können taktische Atomwaffen zum Einsatz kommen?
Dann rückt das österreichische Bundesheer in den Mittelpunkt.
  • Wie ist die Lage des Bundesheeres?
  • Wie muss das österreichische Bundesheer ausgerüstet sein?
  • Wie sieht es mit der umfassenden Landesverteidigung aus?
  • Wie wird sich die nationale und internationale Politik durch diesen Krieg verändern?
Thomas Nasswetter diskutiert diese Fragen mit den bekannten Militär- und Unternehmensstrategen Gerald Karner. Dieser war im Laufe seiner Militärkarriere in einige Reformvorhaben beim Bundesheer involviert und 2003 Teil der Bundesheer-Reformkommission unter Helmut Zilk.
(tn)