Montag, Juni 17, 2024

ZackZack lässt Konkurrenz am Medienmarkt hinter sich

Medienreport sieht deutlichen Anstieg in Reichweite

ZackZack hat laut „Digital News Report“ von der Universität Salzburg den größten Online-Reichweitenzuwachs aller Medien. Eine Steigerung um 1,8 Punkte auf 5,7 Prozent Reichweite katapultiert das Medium auf Platz 14 österreichweit – vor namhafter Konkurrenz.

Wien, 21. Juni 2022 | Großer Erfolg für ZackZack: Im neuen „Digital News Report 2022“ der Universität Salzburg gibt es einen klaren Gewinner – nämlich ZackZack. Die Onlinezeitung kann den größten Reichweitenzuwachs unter allen österreichischen Konkurrenten verzeichnen. Mit einer Steigerung um 1,8 Prozentpunkte rangiert ZackZack nun online auf Platz 14 (2021 noch Platz 28).

Das bedeutet: 5,7 Prozent der Menschen in Österreich beziehen ihre täglichen Nachrichten von ZackZack. Letztes Jahr waren es noch 3,9 Prozent.

Und das ist noch gar nicht alles: Abgefragt wurden Leser auch nach politischen Einstellungen. Unter linken Lesern manövrierte sich ZackZack innerhalb des vergangenen Jahres weit nach vorne und ist nun unter den Top 10 (9,6 Prozent) – fast gleichauf mit den etablierten Tankern „Die Presse“ (9,9 Prozent) und „Kleine Zeitung“ (10,1 Prozent).

Weit vorgerutscht

Insgesamt liegt ZackZack im Online-Ranking 2022 weit vor einer langen Liste etablierter Medien wie „News“ (Platz 21), „Tiroler Tageszeitung“ (Platz 25), „Niederösterreichische Nachrichten“ (Platz 28), „Profil“ (Platz 29), „Falter“ (Platz 31), „Salzburger Nachrichten“ (Platz 32), „Wiener Zeitung“ (Platz 37) oder „Vorarlberger Nachrichten“ (Platz 39).

Spitzenreiter – wenngleich mit deutlichen Verlusten – bleiben auch dieses Jahr „orf.at“ mit einer Reichweite von 34 Prozent (minus 4,3 Prozent), „Krone“ mit 24,3 Prozent (minus 2,3 Prozent) und „Der Standard“ mit 17 Prozent (minus 0,2 Prozent). Insgesamt konnten unter den Top-10 überhaupt nur zwei Portale marginal dazu gewinnen: „Heute“ sowie „Puls24“ mit jeweils plus 0,2 Prozent. Alle anderen verloren, zum Teil stark.

Ohne Presseförderung auf Platz 14

ZackZack-Chefredakteur Benjamin Weiser freut sich und gibt die nächste Messlatte vor: „Unser Ziel für die nächsten Jahre ist klar – online in die Top 10 kommen. Ich bin überzeugt davon, dass wir das schaffen werden, und zwar mit erstklassigen Recherchen, kritischen Berichten und spannenden Reportagen.“ Dieses Ranking zeige darüber hinaus, „dass eine Presseförderung nur für Print-Medien völlig an der journalistischen Realität vorbeigeht.“ ZackZack erhält bis dato keine Presseförderung, da es eine solche in Österreich für reine Onlinemedien gar nicht gibt.

Der aktuelle “Digital News Report” wurde wie gewohnt von der Uni Salzburg erstellt. Befragt wurden von den Forschern 2.000 Österreicher und Österreicherinnen nach ihren Nachrichtenquellen und Nutzungsgewohnheiten.

Hier geht’s zum „Digital News Report“.

(red)

Titelbild: APA Picturedesk

Autor

  • Anja Melzer

    Hält sich für die österreichischste Piefke der Welt, redet gerne, sehr viel und vor allem sehr schnell, hegt eine Vorliebe für Mord(s)themen. Stellvertretende Chefredakteurin. Sie twittert unter @mauerfallkind.

LESEN SIE AUCH

Liebe Forumsteilnehmer,

Bitte bleiben Sie anderen Teilnehmern gegenüber höflich und posten Sie nur Relevantes zum Thema.

Ihre Kommentare können sonst entfernt werden.

41 Kommentare

41 Kommentare
Meisten Bewertungen
Neueste Älteste
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare

Jetzt: Die Klagenwelle gegen ZackZack!

Denn: ZackZack bist auch DU!