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ZackZack am Montagmorgen – 4. Juli 2022

4. Juli 2022

Was am Montag wichtig ist: Neues zum Amoklauf in Kopenhagen, Grasser-Urteil könnte heute fallen, eine neue Studie zu Corona-Maßnahmen, weitere tödliche Hai-Attacke am Roten Meer.

Wien, 4. Juli 2022 | Wir beginnen den heutigen Nachrichtenüberblick mit neuen Informationen aus Kopenhagen.

Tödliche Schüsse in Kopenhagener Einkaufszentrum

Kopenhagen | In einem Kopenhagener Einkaufszentrum wurden am Sonntag mindestens drei Menschen erschossen. Bei den Opfern handle es sich um einen Mann zwischen 40 und 50 Jahren und zwei junge Menschen, sagte der Polizeichef von Kopenhagen, Søren Thomassen, in der Nacht auf Montag in der dänischen Hauptstadt. Drei weitere Menschen seien schwer verletzt und in kritischem Zustand. Die Polizei hat einen 22-jährigen Dänen festgenommen. Der Verdächtige sei der Polizei bekannt, allerdings nur “peripher”, erklärte der Polizeichef in einer Pressekonferenz. Zu Botschaften in den Onlinenetzwerken, die Tat habe ein “rassistisches Motiv”, hieß es, den Ermittlern lägen derzeit keine entsprechenden Hinweise vor.

Laut Augenzeugenberichten hatte der Täter versucht, Menschen in dem Einkaufszentrum in die Falle zu locken, indem er ihnen beispielsweise sagte, seine Waffe sei nicht echt. Nach den ersten Schüssen flüchteten dann mehr als hundert Menschen aus dem Einkaufszentrum, wie dänische Medien berichteten.

Urteil in Grasser-Prozess erwartet

Wien | Im aktuellen Finanzstrafverfahren gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser könnte am heutigen Montag das Urteil im Wiener Straflandesgericht fallen. In dem Verfahren geht es um den Vorwurf der Steuerhinterziehung bei den Provisionen für Grassers Engagement bei Meinl International Power (MIP). Grasser und sein mitangeklagter Berater bestreiten den Vorwurf, es gilt die Unschuldsvermutung.

Der Prozess läuft seit 13. Juni unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bei der Urteilsverkündung durch Richter Michael Tolstiuk ist allerdings die Öffentlichkeit zugelassen. Der Strafrahmen sieht eine Geldstrafe bis zum Zweifachen des Verkürzungsbetrages vor. Neben der Geldstrafe kann eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren verhängt werden. Grasser wurde bereits am 4. Dezember 2020 von einem Schöffengericht in Wien in den Causen Buwog und Terminal Tower Linz zu acht Jahren Haft verurteilt, nicht rechtskräftig.

Mehrheit gegen neue Corona-Verschärfungen

Wien | Trotz steigender Infektionszahlen werden offenbar keine strengeren Maßnahmen gegen das Coronavirus gewünscht: Im APA/ATV-“Österreich-Trend” von Peter Hajek ist über die Hälfte der Befragten (52 Prozent) “eher nicht” oder “auf keinen Fall” für strengere Maßnahmen. Die Abschaffung der Impfpflicht halten 57 Prozent für richtig. Befragt wurden zwischen dem 27. und dem 30. Juni online und telefonisch 800 Personen ab 16 Jahren. Die Schwankungsbreite beträgt plus/minus 3,5 Prozent.

Weitere Hai-Attacke am Roten Meer

Hurghada/Kufstein | In Ägypten vor der Küste von Sahl Hasheesh hat es am Freitag eine zweite tödliche Hai-Attacke gegeben. Zuvor war bekannt geworden, dass eine Österreicherin von einem Hai angegriffen wurde. Die 68-Jährige konnte sich trotz ihrer schweren Verletzungen noch ans Ufer retten. Laut Medien soll ihr das Tier ein Bein und einen Arm abgerissen haben. Das Opfer wurde noch in ein Privatkrankenhaus gebracht. Allerdings starb die Frau an einem Kreislaufversagen wegen des plötzlichen Blutdruckabfalls aufgrund ihrer Verletzungen und ihres Blutverlusts.

Das österreichische Außenministerium bestätigte gegenüber der APA einen Bericht der AFP, wonach eine weitere Frau dort von einem Raubtier tödlich verletzt wurde. Es ist unklar, ob es sich um dasselbe Tier gehandelt hat. Ägyptische Behörden leiteten nach dem Vorfall eine Untersuchung ein. Laut Medienberichten wurden alle “Meeresaktivitäten” an mehreren Stränden verboten, einschließlich Tauchen, Schnorcheln, Windsurfen, Drachensegeln und Fischen.

(apa/red)

Titelbild: APA Picturedesk

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