Samstag, Mai 25, 2024

Studie: Auch Online-Kunst kann glücklich machen

Studie:

Schon ein kurzer Besuch in Online-Kunstgalerien und Museen, kann das Wohlbefinden verbessern. Das fanden Forschende der Uni Wien heraus. 

Wien, 11. Juli 2022 | In den letzten zehn Jahren haben zahlreiche Forschungen belegt, dass sich Kunst positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken können. Unbekannt war jedoch, ob diese Wirkung auch über das Internet spürbar werden kann.

Die Antwort: Sie kann. Schon ein kurzer dreiminütiger Besuch einer Online-Kunst- oder Kulturausstellung hat große positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden, verringert Angst und Einsamkeit und verbessert die Stimmung.

Zu diesem Schluss kam eine neue psychologische Studie von einem Forschungsteam rund um MacKenzie Trupp und Matthew Pelowski von der Fakultät für Psychologie an der Universität Wien.

Je schöner die Kunst, desto besser

Das Forschungsteam entdeckte, dass der Nutzen umso größer war, je bedeutungsvoller oder schöner die Menschen die Kunst empfanden und je mehr positive Gefühle sie beim Betrachten hatten. Die Effekte der Onlinebetrachtung von Kunst sind laut der Studie vergleichbar mit den Effekten von Naturerlebnissen und Besuchen von Kunstgalerien vor Ort.

In der ersten Welle der Covid-19-Pandemie haben sich Kunst- und Kultureinrichtungen schnell von stationären Gebäuden in das Internet verlagert. Die Studienergebnisse eröffnen laut den Forschenden neue Wege für weitere Forschung und Anwendungen von Kunst in Räumen wie Wartezimmern, Krankenhäusern und ländlichen Gebieten, in denen der Zugang zu Kunst begrenzt ist.

(sm)

Titelbild: APA Picturedesk

Stefanie Marek
Stefanie Marek
Redakteurin für Chronik und Leben. Kulturaffin und geschichtenverliebt. Spricht für ZackZack mit spannenden Menschen und berichtet am liebsten aus Gerichtssälen.
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2 Kommentare

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der Beobachter
12.7.2022 3:11

Weil immer vom geheimnisvollen Lächeln der Mona Lisa gesprochen wird. Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass ihr Mund äußerst maskulin wirkt? Bis heute ist die Identität des Models von da Vinci nicht geklärt und unter Kunsthistorikern umstritten. Ich stelle mal eine gewagte Theorie in den Raum. Vielleicht wollte der Avantgardist Leonardo da Vinci, schon damals subtil auf die gesellschaftlich tabuisierte Tatsache der Existenz diverser Personen hinweisen?
Es muss immer heller werden!

hagerhard
11.7.2022 14:52

was ist überhaupt kunst?

Und meine Lieblingsdefinition stammt angeblich von Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy (1801-1862) und ist dementsprechend sehr wienerisch.

„Kunst kommt nicht vom Können – weil wenn mans kann is ka Kunst!“

https://www.hagerhard.at/blog/2017/12/was-ist-kunst/

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