Mittwoch, Februar 8, 2023
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Rekord-Drogenfund im Hafen von Melbourne

Bereits im Februar haben australische Behörden eine Rekord-Menge an Fentanyl im Hafen von Melbourne sichergestellt. Schon eine kleine Menge der Droge kann tödlich sein.

Melbourne, 22. August 2022 | Australische Behörden haben bereits im Februar eine historisch große Menge der Droge Fentanyl im Hafen von Melbourne sichergestellt. Bei den gefundenen Drogen handle sich um die größte je entdeckte Lieferung in das Land, hieß es am Montag in Mitteilungen der australischen Polizei und des Grenzschutzes. Fentanyl ist ein synthetisches Opioid, erheblich stärker als Heroin.

Elf Kilo Fentanyl, 30 Kilo Meth

Versteckt in einer Holzdrehbank aus Kanada hatten die Ermittler mehr als elf Kilo reines Fentanyl in Pulverform gefunden. Eine Einzeldosis von 28 Milligramm, was etwa dem Gewicht zweier Salzkörner entspreche, könne schon tödlich sein, teilten die Behörden weiter mit.

Mit Schutzanzügen mussten Beamte der Spurensicherung daher in einem aufwendigen Verfahren das Pulver zunächst sicherstellen und analysieren. Dabei seien auch etwa 30 Kilogramm Methamphetamin mit einem geschätzten Verkaufswert von 27 Millionen Australischen Dollar (rund 19 Millionen Euro) entdeckt worden.

Wird mit Heroin gestreckt

Um den Straßenverkaufswert einer derart großen Menge Fentanyl zu bestimmen, gebe es keinen Präzedenzfall. Fentanyl ist 50-mal stärker als Heroin. Die Droge werde in Australien in erster Linie für medizinische Zwecke verwendet. Auf illegalen Drogenmärkten weltweit werde sie etwa mit Heroin gestreckt, oft mit tödlichen Folgen.

(apa/red)

Titelbild: Australian Federal Police/ Australian Border Force

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Pia Miller-Aichholz
Pia Miller-Aichholz
Hat sich daran gewöhnt, unangenehme Fragen zu stellen, und bemüht sich, es zumindest höflich zu tun. Diskutiert gerne – off- und online. Optimistische Realistin, Feministin und Fan der Redaktions-Naschlade. @PiaMillerAich
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4 Kommentare

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Unbekannt
22. 08. 2022 18:35

Nach dem jahrelangen staatlichen Terror hätten sichs die Australier verdient.

baer
22. 08. 2022 15:50

Unfassbarer Fund.

hr.lehmann
22. 08. 2022 19:28
Antworte auf  baer

Besonders beliebt beim US Justizministerium. Da drückt die DEA schon mal beide Augen zu bei den Transporten von Mexico in die Ghettos der Großstädte. Dient ja hervorragend zur Dezimierung der sozial schwachen schwarzen Bevölkerung.

baer
22. 08. 2022 20:21
Antworte auf  hr.lehmann

Damit kann man die gesamte hochgradig Fentanyl abhängige Bevölkerung in den USA dezimieren.

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