Dienstag, Juni 25, 2024

ZackZack am Montagmorgen – 07. November 2022

07. November 2022

Die News vom Montagmorgen: VdB schlägt in Ägypten auf, EU plant neue Milliarden für Ukraine, Ärzte ohne Grenzen kritisiert Zustände in syrischem Lager, oekostrom AG mit Flächen-Forderung an Gemeinden wegen Windkraft.

Wien, 07. November 2022 | Der Bundespräsident ist auf Reisen, es geht ums Klima. Genauso wie bei der oekostrom AG, die jetzt die Gemeinden in Österreich auffordert, sich an der Energiewende zu beteiligen – mit einem gewissen Anteil an Fläche für Windkraft.

VdB schlägt in Ägypten auf

Sharm el-Sheikh | Bundespräsident Alexander Van der Bellen nimmt Montag und Dienstag an der Weltklimakonferenz COP27 im ägyptischen Sharm El Sheikh teil. Van der Bellen wird auf seiner ersten Auslandsreise nach seiner Wiederwahl vor der Konferenz über die Bewältigung der Klimakrise sprechen und am Rand des Gipfels auch mehrere bilaterale Gespräche führen.

EU plant neue Milliarden für Ukraine

Brüssel/Kiew | EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Pläne für ein neues Hilfspaket für die Ukraine in Höhe von bis zu 18 Milliarden Euro informiert. Sie wolle das Paket, das in monatliche Tranchen von jeweils 1,5 Milliarden Euro gegliedert sein soll, noch in der kommenden Woche in Brüssel vorlegen, erklärte die EU-Kommission zu dem Telefonat.

Ärzte ohne Grenzen kritisiert Zustände in syrischem Lager

Damaskus | Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) kritisiert die “unerträglichen” Lebensbedingungen im syrischen Flüchtlingslager Al-Hol. Die Menschen dort würden “systematisch ihrer Rechte beraubt” und seien “dauerhaft Gewalt und Unsicherheit ausgesetzt”. Kinder seien besonders betroffen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Allein im vergangenen Jahr kamen 79 Kinder in dem Lager ums Leben.

oekostrom AG mit Flächen-Forderung an Gemeinden wegen Windkraft

Wien | Der Grünstrom-Produzent oekostrom AG fordert, dass künftig jede Gemeinde in Österreich zwei Prozent ihrer Flächen verpflichtend für Windkraftwerke zur Verfügung stellt. Auf dieser Fläche – eine Verzehnfachung des derzeit für Windstrom genutzten Gebiets – könnte Österreich zu 100 Prozent mit erneuerbarem, regionalen Strom versorgt werden. Die gleiche Forderung hatte die IG Windkraft im Frühjahr erhoben. Im Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz ist der Widkraft-Ausbau weniger ambitioniert festgehalten.

(red/apa)

Titelbild: THOMAS COEX / AFP / picturedesk.com

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