Freitag, Februar 23, 2024

ZackZack am Donnerstagmorgen – 27. April 2023

Der Nationalrat besiegelt das Ende der Wiener Zeitung, Tschechien sanktioniert russischen Patriarchen als erste Person und der Außenminister trifft seine deutschsprachigen Amtskollegen in Salzburg.

Wien | Was am Donnerstag wichtig ist:

Wiener Zeitung in bisheriger Form beendet

Wien | Der Nationalrat besiegelt am Donnerstag das Aus für die “Wiener Zeitung” in ihrer bisherigen Form. Das Republiksblatt, das als älteste Tageszeitung der Welt firmiert, wird in der Folge nur noch online und allenfalls monatlich in Papierform erscheinen. Gleichzeitig wird die Transparenz bei der Inseraten-Vergabe erhöht. Der ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss wird endgültig abgelegt.

Tschechien setzt russischen Patriarchen Kyrill auf Sanktionsliste

Prag | Tschechien hat eine erste Person auf seine eigene nationale Sanktionsliste gesetzt: den Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche, Kyrill. Der Grund ist seine Unterstützung der russischen Invasion in die Ukraine. Kyrill gilt als enger Verbündeter des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin, berichteten tschechische Medien am Donnerstag. Die Entscheidung der tschechischen Regierung bedeutet für den russischen Geistlichen, dass er nicht nach Tschechien einreisen darf.

Deutschsprachige Außenminister kommen in Salzburg zusammen

Salzburg | Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) empfängt am Donnerstag seine deutschsprachige Amtskolleginnen und Amtskollegen in Salzburg. Bei dem Arbeitsgespräch im Großen Festspielhaus sind Annalena Baerbock aus Deutschland, Dominique Hasler aus Liechtenstein, Jean Asselborn aus Luxemburg sowie Ignazio Cassis aus der Schweiz mit dabei.

Russische Truppen wappnen sich gegen ukrainische Gegenoffensive

Bachmut | Die russischen Besatzungstruppen in der Ukraine bereiten sich nach Einschätzung britischer Geheimdienstexperten auf Kämpfe um das Atomkraft Saporischschja vor. Auf Satellitenbildern sei zu sehen, dass auf den Dächern der Reaktoren teilweise Verteidigungsstellungen mit Sandsäcken geschaffen wurden, hieß es am Donnerstag. Eine ukrainische Gegenoffensive in Bachmut steht nach den Worten des Chefs der russischen Söldnertruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, kurz bevor.

Indes ist nach Behördenangaben bei einem russischen Angriff auf die südukrainische Stadt Mykolajiw mindestens ein Mensch getötet worden. “Bis jetzt wissen wir von 15 Verletzten und einem Toten”, sagte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Vitali Kim, am frühen Donnerstagmorgen.

Titelbild: ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com

Nura Wagner
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17 Kommentare

  1. Aussenminister:innnen in Salzburg. Mal neugierig, welcher lustige Sager diesmal vom Baerböcklein kommt. Ob sie Putin wiederum nahelegt, seinen Kurs um 360 Grad zu ändern ?

  2. Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist die Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.

    Das ändert sich ab Montag mit der 34. StVO-Novelle.
    Handy am Steuer: 100 Euro
    Motorradfahren ohne Helm : 50 Euro
    Autofahren ohne Gurt: 50 Euro
    Diese Verdoppelung der Strafen soll die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Regierung ist bereits fleißig am ausloten welche Sozialleistungen gekürzt werden sollen. Die Inflation ist für viele Menschen nicht mehr zu stemmen. Was aber bekommt man von der Presse vorgesetzt? Ablenken, tarnen und täuschen. In Österreich geht offensichtlich nahezu alles durch. Die mafiösen Zustände haben sich dermaßen etabliert, die Gruppe derer die sich dagegen verwehrt, wird kaum wahrgenommen. Ein weiterer Tag im Sumpf der Sümpfe. Dankenswerterweise wird kaum dagegen protestiert oder machen diverse Medien anstalten mit Vehemenz gegenzusteuern bzw. aufzubegehren.

    • Handy am Steuer gefährdet andere etwa gleich wie alkoholisiert fahren. Da wäre ich für einen 3-monatigen Führerscheinentzug neben der Geldstrafe. Ohne Helm und ohne Gurt dagegen würde ich gar nicht bestrafen.
      Dass Sozialleistungen gekürzt werden, war wohl leicht absehbar nach den vielen Milliarden Verschwendung für Corona-Massnahmen. Das war von vornherein klar, dass man das bei den Schwächsten hereinholt, wie üblich. Einsparen werden die Regierungen das im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen. Eben jene Bereiche, wo es die Schwächsten und die Ärmsten trifft.

    • Das wären allesamt kritische Themen, die ich eigentlich bei ZZ verortet hätte. Professionell aufbereitet, mit gut recherchierten Fakten unterlegt, dem kritischen Bürger als belastbare Grundlage dienend. Oder ist ZZ auch schon Teil des Systems?

    • Das ist naheliegend und entspricht auch der üblichen Vorgehensweise. Allerdings hat der Sudan nicht nur potenzielle Militärstützpunkte, sondern auch wertvolle Rohstoffe. Und die müssen für den Frieden ud die Demokratie auch gesichert werden.

    • Das dürfte den rumänischen Bauern gefallen. Die protestieren und blockieren nämlich gerade die Grenze, weil Rumänien mit billigstem ukrainischen Getreide überschwemmt wird und sie selber auf ihrem Weizen sitzen bleiben.

  3. Zu Wr. Zeitung…
    Die Zeitung wird eingestellt, warum auch immer.
    Aber! Die Journalisten Ausbildung unter Aufsicht des Bundeskanzleramts wird forciert.
    Journalisten Ausbildung unter der Fuchtel der ÖVP.
    Wer will das? Geht die von Kurz gewünschte Orbanisierung weiter?

  4. Ukrainische Gegenoffensive
    Es wäre interessant zu wissen, inwieweit die Nato dabei schon inoffiziell aktiv ist. Das würde helfen, die Weltuntergangsuhr genauer einzustellen.

      • bitte solche meldungen als “sarkaskus” kennzeichnen.
        aber stimmt, ich hab gehört die amis haben den kreml beschossen und seitdem gibts bei allen aufnahmen aus moskau nur mehr ein video von früher in endlosschleife zu sehen. und bei dem angriff haben sie 100 doppelgänger vom putin getötet.

  5. Nehammer-Voodoo-Steuergeldverschwendung
    Unser Voodoo Master verbrennt jetzt Steuergeld in Afrika! Der Schwarze
    Kanzler Nehammer ist sozusagen auf Entwicklungshilfe für das eigene Image unterwegs! Die rausgeschmissenen Hunderttausenden Euro wären als Spende für die Unicef wenigstens Einem sinnvollen Zweck gewidmet gewesen!

  6. Das wird den Patriarchen aber besonders schmerzen. Befindet sich ja in Tschechien – Mikulcice – die Stätte des Missionsbeginn sowie Sterbeort seines Namenspatron. Besonders da er auch nicht mehr in der alten Basilika der Ausgrabungsstätte seine heiligen Missionen zelebrieren kann wird in ihm den “göttlichen Zorn” entfachen. Tschechien möge sich hüten dass ihnen nun nicht der Himmel auf den Kopf fällt. 😬

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