Mittwoch, Juli 24, 2024

ZackZack am Freitagmorgen – 21. April 2023

Ein landesweiter Streik legt den Bahn- und Flugverkehr in Deutschland lahm, die Rektoren der Med-Unis sprechen sich gegen die Erhöhung von Studienplätzen aus und Selenskyj fordert eine Einladung zum NATO-Beitritt.

Wien | Was am Freitag wichtig ist:

Streik in Deutschland führt zu Zug- und Flugausfällen in Österreich

Wien | Streiks an mehreren deutschen Flughäfen sowie bei der Deutschen Bahn und anderen Bahnbetreibern wirken sich am Freitag auch in Österreich aus. Schon am Donnerstag sind nach Streiks auf den Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn zahlreiche Flüge in Österreich ausgefallen. Heute wird der Ausstand auf Stuttgart ausgeweitet. Am Flughafen Wien fallen voraussichtlich 30 Flüge aus, auch an den Flughäfen Salzburg und Graz gibt es Ausfälle. Betroffen ist auch der Bahnverkehr.

Verteilungsproblem statt Ärztemangel

Wien | Die zunehmenden Versorgungsprobleme in manchen Spitälern bzw. Engpässe bei Kassenordinationen bestimmter Fachrichtungen haben für die Rektoren der Medizin-Universitäten nichts mit einem Ärztemangel, sondern mit einem Verteilungsproblem zu tun. Ein Ausbau der Studienplätze sei als Gegenmaßnahme deshalb sinnlos, würde aber die Qualität von Ausbildung und Studium und auch die Österreicher-Quote beim Aufnahmeverfahren gefährden, warnten sie bei einem Hintergrundgespräch.

Selenskyj fordert „wohlverdiente Einladung” zur NATO-Aufnahme

Kiew | Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die NATO aufgefordert, auf ihrem Gipfel im Juli den Weg zur Aufnahme seines Landes ins westliche Militärbündnis freizumachen. Weder in der Ukraine noch in Europa noch in der NATO würde die Mehrheit der Bevölkerung verstehen, wenn Kiew keine “wohlverdiente Einladung” erhielte, sagte Selenskyj am Donnerstagabend in seiner täglichen Videoansprache. Zuvor hatte er NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Kiew empfangen.

Täter nach brutaler Mordtat in Melk festgenommen

Melk | Nach einer Bluttat in Melk am Donnerstagabend sind die Ermittler Freitagfrüh zahlreichen offenen Fragen nachgegangen. “In den nächsten Stunden und Tagen soll Licht ins Dunkel gebracht werden”, sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner zur APA. Ein Mann soll den Partner der Mutter erschossen haben. Der Verdächtige verschanzte sich danach stundenlang in einem Haus und wurde in der Nacht festgenommen.

Titelbild: BARBARA GINDL / APA / picturedesk.com

Autor

  • Nura Wagner

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