Freitag, Juni 14, 2024

ZackZack am Dienstagmorgen – 06. Dezember 2022

U-Ausschuss geht in vorläufiges Finale, Untersuchungsbericht zu Missbrauch an Wiener Schule belegt 40 Opfer und Greenpeace projiziert Botschaft auf Wiener UNO-City.

 

 

Wien, 06. Dezember 2022 | Was am Dienstag wichtig ist:

U-Ausschuss geht mit COFAG-Geschäftsführer in finale Befragungen

Wien | Der ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss geht Dienstag und Mittwoch in sein vorläufiges Finale. Am Dienstag ist der operative Geschäftsführer der Coronafinanzierungsagentur (COFAG), Marc Schimpel, geladen. Für dessen Ladung zeichnet die ÖVP-Fraktion verantwortlich, wird Schimpel doch den Grünen zugeordnet.

Am Mittwoch folgt dann abermals Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), die bereits vergangene Woche den Abgeordneten Rede und Antwort gestanden war. Nach ihr ist der nunmehrige Chef der Finanzmarktaufsicht (FMA), Eduard Müller, an der Reihe. Ob es tatsächlich die letzten Befragungen sein werden, muss sich erst herausstellen. Bei den Gesprächen unter den Fraktionen standen die Zeichen zuletzt auf Verlängerung.

Ukrainischer Energieversorger warnt vor landesweiten Stromsperren

Kiew | Nach der erneuten russischen Angriffswelle hat der ukrainische Energieversorger Ukrenergo am Montag vor landesweiten Stromsperren gewarnt. Aufgrund der Folgen des Beschusses und um das “Gleichgewicht zwischen Stromerzeugung und -verbrauch aufrechtzuerhalten”, würden in allen Regionen der Ukraine Notabschaltungen eingeführt, teilte der staatliche Stromversorger Ukrenergo im Onlinekanal Telegram mit. Vorrangig würden wichtige Infrastruktur-Einrichtungen mit Strom versorgt.

“Die Situation ist schwierig, aber unter Kontrolle”, hieß es weiter. Einige Kraftwerke könnten vorübergehend nicht mit voller Kraft laufen. “In Kombination mit dem zunehmenden Frost in den kommenden 24 Stunden wird dies zu einem Elektrizitätsdefizit im System führen”, erklärte Ukrenergo. Die notwendigen Reparaturen liefen.

Missbrauch an Wiener Schule – Untersuchungsbericht: 40 Opfer belegt

Wien | Im Missbrauchsfall um einen Sportlehrer, der bis zu seinem Suizid im Mai 2019 an einer Wiener Mittelschule über Jahre hinweg unmündige Buben auch unter Einsatz von K.o.-Tropfen missbraucht und fotografiert bzw. gefilmt haben dürfte, liegt nun der vorläufige Endbericht einer von der Bildungsdirektion Wien eingesetzten Untersuchungskommission vor. Für das Gremium ist “die Existenz von 40 Opfern belegt”, wie es in dem 30-seitigen Bericht heißt.

25 Betroffene sind demnach bekannt, 15 weitere sind auf Foto- und Videomaterial zu sehen, das bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung des Lehrers sichergestellt wurde. Diese 15 Betroffenen konnten bisher nicht identifiziert werden, bestätigte Bildungsdirektor Heinrich Himmer am Montagnachmittag vor Journalisten.

Artenschutzkonferenz: Greenpeace projiziert Botschaft auf UNO-City

Wien | Im Vorfeld der 15. UN-Artenschutzkonferenz CBD15 im kanadischen Montreal hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace Montagabend die 300 Quadratmeter große Botschaft “Stoppt das Artensterben. Jetzt!” auf die Wiener UNO-City projiziert. Nicht nur in Österreich, sondern auch in zehn weiteren Ländern machte die Organisation auf die Artenkrise aufmerksam. Damit will Greenpeace die Forderung nach einem starken Artenschutzabkommen mit einem konkreten Umsetzungsplan unterstreichen.

(bf/apa)

Titelbild: HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

Autor

  • Benedikt Faast

    Redakteur für Innenpolitik. Verfolgt so gut wie jedes Interview in der österreichischen Politlandschaft.

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