Mittwoch, Mai 22, 2024

»Don’t Look Up« in »ZiB2«

Die “ZiB2”-Diskussion zwischen Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP) und Klimaaktivistin Martha Krumpeck könnte eine Szene aus dem Katastrophenfilm „Don’t Look Up“ gewesen sein.

 

Wien, 10. Dezember 2023 | Wissenschaftler warnen vor einem drohenden Meteoriteneinschlag in TV-Shows, bekommen aber kaum Gehör. Der Film „Don’t look up“, der den drohenden Weltuntergang durch den Himmelskörpereinschlag als Metapher für die Klimakatastrophe benutzt, wurde 2021 zum weltweiten Hit.

Am Montagabend fühlte man sich beim Beobachten des “ZiB2”-Interview-Duells ebenfalls unangenehm an Szenen aus dem Streifen erinnert. Eine verzweifelt an die Politik appellierende Wissenschaftlerin und eine politische Vertreterin, die diese Anliegen nicht wirklich ernst nimmt, diskutierten vor laufender Kamera.

Zu Gast: die Mikrobiologin und Klimaaktivistin Martha Krumpeck, sowie die ÖVP-Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm von der Volkspartei. Anlass zur Diskussion bei Armin Wolf war die von der „Letzten Generation“ ausgerufene Woche der zahlreichen Klebeaktionen in Österreich.

Plakolm findet Proteste “respektlos”

Eine besondere Freundin der Protestform dürfte die Jugendstaatssekretärin nicht mehr werden, denn gleich zu Beginn machte sie klar, was sie von den Klimaklebern halte: Die Aktionen seien „respektlos“ gegenüber den Menschen, die in die Arbeit fahren, gegenüber den Polizisten und gegenüber den Steuerzahlern, führte Plakolm aus.

Krumpeck hingegen begründete, wieso man auf diese Protestmittel seitens der „Letzten Generation“ setze. Mit legal angemeldeten Protesten und Petitionen würde man bei der Regierung nichts bewirken. Krumpeck tue es zudem „wahnsinnig leid“, dass die Organisation Menschen verärgern müsse, damit man „endlich der Wissenschaft zuhört“. Die Welt schlittere in die Klimakatastrophe, so Krumpeck und zitierte den deutschen Klimafolgenforscher Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdamer Institut, der den Klimawandel mit einem Schulbus verglich, der für die darinsitzenden Kinder zu 98 Prozent tödlich verunglücken werde.

“Ziviler Widerstand kein Beliebtheitswettbewerb”

Plakolm hingegen argumentierte, dass sich Österreich derzeit beim Thema Klimaschutz nicht verstecken müsse. Durch die Aktionen der Klima-Kleber würden sich stattdessen die jungen Menschen von dieser Bewegung „kopfschüttelnd“ abwenden.

Krumpeck erwiderte, dass ziviler Widerstand “kein Beliebtheitswettbewerb” sei. Auch die „Friday for Future“-Bewegung sei vier Jahre lang komplett ignoriert worden. Den Beweis für die Sinnhaftigkeit ihrer Protestform sei für Krumpeck, dass sie die Möglichkeit in der “ZiB2” habe, mitzureden und aufzuzeigen, „wie die Klimapolitik dieser Regierung völlig an dem vorbeigeht, wo wir eigentlich hinmüssten“.

Wolf widmete sich wieder der ÖVP-Jugendstaatssekretärin Plakolm und sprach sie auf die Forderungen der Letzten Generation an, und nannte sie selbst nicht besonders radikal. Eine Forderung sei etwa Tempo 100 auf der Autobahn.

Plakolm: Keine Verbote, aber Strafen

Für Plakolm habe dies zwei Gründe, wieso die Regierung dieser Forderung nicht nachkommen werde: Einerseits, weil auf 40 Prozent der Autobahnen bereits jetzt nicht Tempo 100 gefahren werden könne, anderseits weil die Regierung nicht mit Verboten arbeiten wolle. Ein etwas kurios anmutender Grund: Schließlich ist mit dem derzeitig geltenden Tempo 130 ja bereits ein „Verbot“ in Kraft. Plakolm will stattdessen auf “Innovationsgeist und Forschung” setzten.

Mit fortschreitender Interviewdauer wurden die Appelle der Mikrobiologin Krumpeck zunehmend eindringlicher und emotionaler. Tempo 100 sei eine der einfachsten und simpelsten Maßnahmen, die man umsetzen könne, meinte sie. Auch das Umweltbundesamt zeigte positive Effekte durch diese Maßnahme.

Wenig gehört fand Krumpeck bei Plakolm. Die setzte sich stattdessen, so wie Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für eine Gesetzesänderung ein, die Haftstrafen für Klima-Kleber möglich machen. Die derzeitigen Strafen würden Plakolm derzeit nicht reichen.

Frau Plakolm, don’t look up!

Die Stimmen im Netz zeigten sich nach dem Interview mehr oder minder ernüchtert nach den Aussagen der Jugendstaatsekretärin.

(bf)

Titelbild: Screenshot: ZiB2, Montage ZackZack

Benedikt Faast
Benedikt Faast
Redakteur für Innenpolitik. Verfolgt so gut wie jedes Interview in der österreichischen Politlandschaft.
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45 Kommentare

  1. Bei pro&contra haben FPÖVP wieder mal gezeigt: Da passt kein Löschblatt dazwischen. Die sind sich dicke Freund in allem, was sie denken, in allem, was sie tun.

    Egal, was die Regierung sagt oder tut, die Ergebnisse sind ZU WENIG. Die Klimaschutzmaßnahmen REICHEN NICHT AUS. Trotz Energieengpässen im Jahr 2022 verbrauchen wir immer noch 30% Fossile zu viel, um die EU-Klimaziele zu erreichen.

    Man kann die 100kmh auf der Autobahn lächerlich finden, aber sie sind ein Beitrag. Finden wir 10 solcher kleinen Maßnahmen, die je etwa nur 3% Einsparung bringen, sind wir auf dem richtigen Weg. Weitere Vorschläge sind willkommen. Ich plädiere für generell 30kmh im Stadtgebet (landesweit), wie es das in den Niederlanden seit 30 Jahren gibt (damit nicht so viele Kinder totgefahren werden). Schon wären es 6% Einsparung. Und Hörls Werbeverbot für Flieger: nochmals 3%. Das wären schon 9%. 7 Vorschläge fehlen noch.

    • So kleine Vorschläge lassen sich schnell umsetzen. Da brauchts auch keine UVP für oder sonstige Verfahren. Man muss nur wollen wollen.

      • Verkehrsclub Österreich [Der VCÖ – Mobilität mit Zukunft, ist eine auf Mobilität und Transport spezialisierter, gemeinwohlorientierter Verein mit Sitz in Wien mit dem Ziel eines ökologisch verträglichen, ökonomisch effizienten und sozial gerechten Verkehrssystems. Gründung 1988]:

        https://vcoe.at/service/fragen-und-antworten/welche-wirkung-hat-tempo-100-statt-130

        ohne copy&paste selbst durchzulesen bitte…

        – Verkehrssicherheit
        – Fahrbahnleistungsfähigkeit
        – Sprit-Verbrauch
        – Schadstoff-Emissionen
        – Verkehrslärm
        – Evaluierung in Tiroler Studie

  2. Ja eh Frau Plakolm, wir setzen jetzt noch 20 Jahre lang auf Forschung, Wissenschaft und Innovation Wenn wir dann so weit sind in der Forschung, Wissenschaft und Innovation dann kommen wir drauf, dass es zu spät ist…..Fazit: Plakolm hat keine Ahnung von der Materie. Erschütternd für eine so junge Frau.

  3. Die Plakolm , keinen Beruf , ewige Studentin , noch nie was geleistet , Tochter von ÖVP Bürgermeister in Walding , die beschimpft die “Letzte Generation” als Chaoten ! Alle von Stau betroffene Menschen haben das Recht sich aufzuregen und das Ganze chaotisch zu bezeichnen , aber bitte nicht diese Staatssekretärin die von OÖ LH Stelzer nach Wien geblasen wurde .

  4. Martha Krumpeck ist eine integere und intelligente Persönlichkeit. Als Diskussionspartner wäre aber der Sigfried von der Beitragstätertruppe interessanter und entlarvender gewesen, würde ich meinen…
    Es muss immer heller werden!

    • Nein, bitte nicht. Die fahrige, hektische Gestik vertrage ich nicht. Dann wird sie wieder laut. Bin froh, dass man ihr seit den Weihnachtsvideos mediale Sendepause verordnet hat.

      • Liebe Summa summarum, Ihre Einwände sind absolut berechtigt und werden von mir ebenso empfunden. Schön wäre allerdings die Demaskierung selbiger mitanzusehen, da würde dann nur mehr die Dabeiphilosophie übrig bleiben…
        Es sollte dringend heller werden!

    • Hab die mal vor der Diskussion dieser Tage erlebt.
      Mein Eindruck von ihr war da eher hysterisch-frustriert, wenn man Kritik übt..?

    • Es hat 100 Gründe für die Grünen gegeben in den letzten 2 Jahren, die Koalition zu verlassen. Klimaaktionen, die nicht mehr von den Grünen kommen, sind der 101. Grund. Es ist bezeichnend, dass von den Grünen kene Aktionen mehr kommen, keine Klimaaktivitäten. Man verlässt sich auf die von der ÖVP vorgeführte Ministerin. Oder gibt es keine grüne Basis mehr, die grüne Anliegen hat?

      • Lieber plot_in, und so werden wir weiter mit dem Schlechtesten beider Welten gequält. Geld ist offensichtlich in der Lage, labilen Charakteren den Anstand zu rauben. Das System ist leider übermächtig…
        Es muss daher dringend heller werden!

  5. Frau Plakolm sitz im Glashaus & wirft mit Steinen – die größte Respektlosigkeit gegenüber denjenigen die Arbeiten & Steuern zahlen, ist nämlich die blose Existenz der Volkspartei.

  6. Diese Klimaaktivisten haben grösstenteils keine Ahnung davon, welche Faktoren tatsächlich für den Klimawandel relevant sind. Stattdessen klammern sie sich an populistische Nebenschauplätze, die zwar nicht viel bringen, sie aber in das Rampenlicht stellen. Die jahrelange völlig irrelevante Diskussion über harmlose Hausmeister-SUVs mit Sparmotor (die wenigen Luxus-SUVs mit Riesenmotor machen das Kraut nicht fett) oder 100km/h-Limits, die im Endeffekt aufgrund der Gewichtung keinen messbaren Beitrag zur Umweltbilanz bringen würden, verstellen dann den Blick auf die wesentlichen Faktoren wie Industrie, Bevölkerungswachstum oder Geopolitik. Und das wird der Industrie und manchen Politikern wohl recht sein.

    • | Diese Klimaaktivisten haben grösstenteils keine Ahnung davon, welche Faktoren tatsächlich für den Klimawandel relevant sind. |

      Den Rest Ihrer billigen, Kreativität und Argument entbehrten populistischen Keule hätten Sie sich ruhig sparen können, weil es nämlich genau dieses / Ihr gespiegelte/s Unwissen in anmaßender, durch nichts zu rechtfertigenden Überheblichkeit wiedergibt. (Die Wahrheit ist nämlich auch viel mehr als nur provokant zu Spiegeln, wie Sie es in überwiegender Mehrzahl Ihrer Postings betreiben…)

  7. Man mag von Frau Krumpeck halten, was man will… aber sie hat recht, dass es durch die störenden Proteste erst möglich wurde, etwa Bildschirmpräsenz in der zib2 zu haben…. wenn es dann noch gelingt, eine Vertreterin einer Regierungspartei argumentativ zu dominieren, muss man zum Schluss kommen, dass sich die Proteste irgendwie doch bezahlt gemacht haben….

    • Und man denke hier an die Zweckbeziehung mit der FPÖ. Diese brauchen Themen für ihre Negativkampagnen und die Klimaschützer und Aktivisten erhalten dadurch mehr Aufmerksamkeit und Transparenz.

  8. Diese Regierung fährt die in rechtswirksamen Verträgen fixierten Klimaziele voll an die Wand (denn die deftigen Milliardenstrafen bei Verfehlung dieser Klimaziele muss ja erst die nächste Generation zahlen) und dieses ÖVP-Bürgermeistertöchterl ohne jede Berufserfahrung kommt mit den altbekannten Gegenargumenten der Industriellenvereinigung als DER Lösung für das Umweltproblem daher.

    Und diese gesteuerte T….. soll eine Repräsentantin der jungen Generation sein?

    ES IST EINFACH UNGLAUBLICH, WAS UNS DIE ÖVP AN PERSONAL ZUMUTET!!!

  9. “Durch die Aktionen der Politiker(-innen) würden sich stattdessen die jungen Menschen von dieser Bewegung „kopfschüttelnd“ abwenden:
    So ist das verehrte Ministerin schade, dass sie sich von der ÖVP so missbrauchen lassen; sie waren “vielversprechend”, leider glitt es in eine Enttäuschung ab!

    • Glaub jetzt nicht wirklich dass sie sich missbraucht fühlt. Ganz im Gegenteil. Eher missbraucht sie ältere, von ihr sehr eingenommene, Schwarzbonzen um sich von denen protegieren zu lassen. Wenn ich daran denke wie sie sich beim Stelzer eingschleimt (man denke an die Bilder vom ÖVP Wandertag wo sie keine Sekunde von seiner Seite wich) und ihm in seine alten Tag noch Hoffnung auf einen zweiten Frühling gmacht hat 😉, wird mir jetzt noch schlecht.

  10. In dem Fall ist das Setzen auf Wissenschaft und Forschung = hoffen und beten das die schnell eine Lösung finden, damit man die Spender, IV und WK nicht verärgern muß.

  11. Ich halte es für sehr zielführend, dass Umweltaktivisten einen körperlich gesunden Eindruck erwecken. Daran erkennt man, dass sie ihren Alltag entsprechend ihrer Ideale zu gestalten versuchen. 🙂

  12. Plakolm eher grauslich geschult. Von oben herab die schwarze Brut lobend.
    Widerlich.

  13. | … weil die Regierung nicht mit Verboten arbeiten wolle … |

    Seltsam: Überparteil. Forderungen der Zivilgesellschaft zur punktuell sofortigen Umsetzung KOSTENLOSER Maßnahmen gemäß wissenschaftl. Erkenntnissen kann mit gesetzl. Ver- / Geboten nicht nachgekommen werden, inkrimierende Maßnahmen zur Einschränkung demonstrativ aktionistischer(!) Proteste offenbar sehr wohl!?

    Vaupe Problemlösung: Dort, wo die klima- und die zivilgesellschaftsfeindliche FaschoKomfortzone tangiert würde, sind Verbote selbstverständlich rigoros strafend umzusetzen – schon alleine aus dem “Gefühl” der Notwendigkeit heraus, die “öffentliche Ordnung” nicht zu stören. Eine Ordnung, welche gefälligst “respektvoll gegenüber Ordnungshütern” udgl. im ungebremsten KFZ-Individualverkehr aufrecht zu erhalten sei. Der Respekt gegenüber Forderungen zur unmittelbaren Umsetzung umweltpolit. Maßnahmen scheint hier vernachlässigbar, ja unangemessen zu sein.

    | “Derzeitige Strafen würden Plakolm nicht reichen.” |

    • Ja, diese Schlüsse muss man ziehen. Danke. 💪

      Bei pro&contra hat heute Stocker ja den Vogel abgeschossen, als er zu Frau Krumpeck sagte: “Sie müssen sich an den Rechtsstaat halten!” Da kannst nur mehr den Kopf schütteln. Ich hätte geantwortet: “Auch bei mir gilt die Unschuldsvermutung.” 😀 Und dann gegrinst. Mehr brauchts dazu echt nicht mehr.

  14. Da hat Plakolm ja eindrucksvoll bewiesen weshalb sie als größte schwarze Zukunftshoffnung gehandelt wird. Sie bringt alles mit was ÖVP Politiker traditionell auszeichnet. Höchstmögliche Ignoranz von allem was der Partei nicht lukrativ scheint, konservativ geprägte Skepsis gegenüber innovative Zukunftsmodellen bzw. Ideen die dem Althergebrachten entgegensprechen, Ausschöpfung aller zur Verfügung stehender Präpotenz wenn es gilt das Gegenüber abzuqualifizieren und das Bestreben nachzuweisen dass ein profunder ÖVP Politiker auch in jungen Jahren schon ein Wertekostüm vertritt dass alte weiße Männer hüten wie ihren größten Schatz. Dass aber ausgerechnet so eine Tussnelda jetzt, überwiegend männliche, Schwarzwähler so zu begeistern vermag, ist ein mehr als beunruhigendes Signal bezüglich dessen, was da von “christlich sozialer Seite” noch auf uns zukommen mag. Da droht uns ein weibliches Pendant von Sebastian Kurz.

    • Der Övp Nachwuchs gedeiht.☹️
      Das hat die SPÖ leider versäumt. Junge Leute nachzuziehen. Der Faymann hat die junge SPÖ zerstört……..und niemand hat das geändert. Kein Wunder, sitzen ja mit Bures und Deutsch die Faymann Jünger an PRWs Seite.
      PRW muss sich ganz schnell von der ” ” “Liesinger Partie” befreien !

      • Bin da voll bei dir. Die Ignoranz und fehlende Solidarität gegenüber den Jungsozialisten war ein fatales Eigentor. Da sinds den einfachsten Weg gegangen und haben das Drängen auf Reflexion durch die junge SPÖ kurzerhand im Keim erstickt. Nun werden sich da einige vom früheren Nachwuchs vollauf bestätigt fühlen, haben aber wahrscheinlich nur noch wenig Lust sich noch einmal für Deutsch, Bures und co. aufreiben zu lassen.

        • … die junge SPÖ kurzerhand im Keim erstickt:
          Gabriele Heinisch-Hosek versus Julia Herr; die alte sitzt noch immer im Parlament?

          • Das Drängen auf Reflexion hab ich gschrieben. Julia Herr wäre schon länger für höhere Positionen gut einsetzbar doch gehören vorher Protagonisten zurechtgestutzt die Solches nicht erkennen wollen. Für mich ist sie größte Hoffnungsträgerin für die Transparenzmachung und Umsetzung eines neuen zeitgemäßen sozialdemokratischen Konzepts.

    • 👌 Einziger Unterschied zu Kurz: Plakolm ist gesteuert – Kurz hat gesteuert.

      • Das hat Plakolm zweifellos auch vor (in ihren gewiss nicht insgeheimen Träumen). Außerdem hats da vor 2014 auch Personen gegeben die sich den Sebastian so hergerichtet haben wie sie ihn brauchen.

        • Schüssel war für ihn Mentor, der väterliche Freund. Kurz baut ja auf das Narrativ, er wisse von nichts, musste immer runterschlucken, alle sind böse nur er nicht und hat keine Ahnung vom Projekt Ballhausplatz. Kurz wusste seit dem Geilomobil wohin er seine Reise plant. Wer ihm im Weg stand wurde aussortiert, der hörige Rest wurde vereinnahmt und instrumentalisiert.

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