Montag, Februar 26, 2024

ORF-Elefantenrunde: Lügen, Schreierei und ein paar Achterln Wein mit Sobotka

Normalerweise freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wohl über Bildschirmzeit im ORF NÖ. Bei der Elefantenrunde dürfte das nicht der Fall gewesen sein. Streckenweise kam es zu einer Schreierei.

Wien/St. Pölten, 27. Jänner 2023 | Die letzte Elefantenrunde für die Niederösterreich-Wahl hatte es in sich. Alle Spitzenkandidaten versammelten sich bei der landesweit übertragenen ORF-Debatte im St. Pöltner Landhausschiff. Vor den Toren hatten sich Klimaaktivisten versammelt, die auch während der TV-Übertragung stets zu hören waren. Was sich ebenfalls wie die Rufe der Aktivisten durch die Sendung zog, war das Faktum, dass sich die amtierende Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) fast durchgehend in der Defensive befand. Denn die Herausforderer schossen sich auf Mikl-Leitner ein.

Mikl-Leitner beklagt “Lügen” und will klagen

Ein Mitgrund für die nicht gerade Mikl-Leitner-freundliche Stimmung im Landhausschiff dürften auch die besonders kritischen Fragen des ORF NÖ-Moderationsduos gewesen sein, die die Landeshauptfrau zur Causa ORF NÖ grillten. Mikl-Leitner wies die Vorwürfe zurück, dass sie Einfluss auf die Berichterstattung genommen hätte. Auch dass sie regelmäßige Treffen mit dem ORF Niederösterreich-Chef Robert Ziegler gehabt hätte wies sie zurück. Das seien „Lügen“, und sie werde sich rechtliche Schritte vorbehalten. Dass sie deutlich mehr Bildschirmzeit als die anderen Parteispitzen im ORF Niederösterreich in den vergangenen Jahren erhielt, begründete Mikl-Leitner damit, dass sie mehr Verantwortung habe, als die anderen. Für die Landeshauptfrau sei es sowieso eine „interne Angelegenheit“.

Ein paar Achterln Wein mit Wolfgang Sobotka

FPÖ-Landeschef Udo Landbauer hingegen schoss scharf in dieser Causa. Landbauer warf der Volkspartei vor, den ORF zum “ÖVP-Propagandamedium” gemacht zu haben, und ortete “permanente ÖVP-Intervention”, aber das “kennt man von landeseigenen Gesellschaften genauso”.  Die ÖVP würde sich „in den Hinterzimmern die Posten auspackeln“. Als Beispiel nannte er Medienberichte über den Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka. „Da wissen wir ja jetzt auch, dass der jeden Freitag beim Herrn Ziegler auf ein paar Achterl Wein und ausgemauschelt hat, was passiert.“

Kritisiert wurde insbesondere von Landbauer als auch von SPÖ-Chef Franz Schnabl, dass der Untersuchungsbericht rund um Mikl-Leitner und den ORF NÖ, erst nach der Wahl veröffentlicht werde.

Bei der zukünftigen Zusammenarbeit im Land stieß man ebenfalls auf teils verhärtete Fronten. Schnabl sprach sich etwa für eine inhaltliche Zusammenarbeit bei Themen aus, allerdings: “Ich würde Udo Landbauer, wenn er die Menschenrechte infrage stellt, nicht zum Landeshauptmann wählen.” Der blaue Spitzenkandidat Landbauer kündigte erneut an, dass die Freiheitlichen nicht für Mikl-Leitner als Landeshauptfrau stimmen werden. Grüne Listenerste Helga Krismer verwies darauf, dass die Grünen Mikl-Leitner 2018 als einzige Partei nicht zur Landeshauptfrau gewählt haben. Für NEOS-Spitzenkandidatin Indra Collini steht fest, dass Mikl-Leitner an der Landesspitze bleibt. Die Frage sei aber, wie es mit dem Land weitergehe.

Diskussion endet mit Mikl-Leitner-Schreierei

Besonders emotional wurde es beim Thema Asyl. Bei der Quotenerfüllung zur Unterbringung hinkt Niederösterreich hinterher. Für Mikl-Leitner sichtlich kein Problem, die Landeshauptfrau behauptete das Land liege im Bundesländervergleich auf Platz drei. Stimmt nicht, wie Experten nach der Debatte klarstellten. Für Mikl-Leitner sei dies sowieso kein Thema für eine Landtagswahl. Stattdessen würde die FPÖ, insbesondere Landbauer, die Menschen mit dem Thema Asyl „blenden“.

Landbauer wiederrum attackierte die ÖVP zurück. Bei der Wahl sei es entscheidend, wie stark eine ÖVP Niederösterreich sein werde, da diese unter anderem den Innenminister Gerhard Karner stelle. Hier platzte Mikl-Leitner die Hutschnur. Die Landeshauptfrau schrie den FPÖ-Spitzenkandidaten förmlich an, dass selbst die Aktivisten vor der Tür nicht mehr zu hören waren: Herr Landbauer, jetzt sage ich Ihnen einmal was: Sie waren noch kein einziges Mal auf europäischer Ebene und haben dort interveniert für strengere Regeln. Ich bin regelmäßig in Brüssel und interveniere regelmäßig.“ Landbauer konterte: „Dann sind sie nicht erfolgreich.“ Mikl-Leitner Worte überschlugen sich mittlerweile, so sehr hatte sich in Rage geredet. Mit der wütenden Landeshauptfrau, die in Richtung Landbauer schrie, endete auch die Diskussion.

Die Diskussion zum Nachsehen gibt es hier.

(bf)

Titelbild: Screenshot ORF/ Screenshot Wolfgang Sobotka TikTok

Benedikt Faast
Benedikt Faast
Redakteur für Innenpolitik. Verfolgt so gut wie jedes Interview in der österreichischen Politlandschaft.
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88 Kommentare

  1. Mit der wütenden Landeshauptfrau, die in Richtung Landbauer schrie, endete auch die Diskussion.
    Das sehe ich nicht so, ich wundere mich nur, was sie andauernd in Brüssel macht, darüber sollte sie doch Auskunft geben. Fliegt sie auch regelmäßig zur Befehlsausgabe nach Washington?

  2. Warum man die ÖVP nicht mehr wählen sollte:
    Es ist schlecht, wenn ÖVP Politiker und die Wirtschaft zusammenarbeiten, weil es dazu führt, dass die Interessen der Bevölkerung nicht im Vordergrund stehen.
    Wenn ÖVP Politiker und Unternehmen zu eng miteinander verbunden sind, passiert es, dass Entscheidungen getroffen werden, die den Profit der Unternehmen maximieren, anstatt die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung zu berücksichtigen. Es besteht auch die Gefahr von Korruption und Interessenkonflikten. Es ist wichtig, dass ÖVP Politiker und die Wirtschaft unabhängig voneinander arbeiten, um sicherzustellen, dass die Interessen der Bevölkerung immer im Vordergrund stehen. Da dies leider nicht der Fall ist, ist die ÖVP untragbar für die Bevölkerung.

  3. War der Schreiber dieses Artikels beim Zuschauen eingeraucht oder angesäuselt ? Es gab keine Schreierei, das bildet der sich ein. Mikl hat da zwar nicht mehr aufgehört zu quatschen obwohl der Moderator das wollte, sie hat dazwischen geredet und wollte nicht aufhören, aber Schreierei gab es de facto nicht.

  4. Es ist eigentlich schockierend wie ” schlicht” die Hannerl daher kommt.
    Man muss sich vorstellen, diese Frau regiert das größte Bundesland.
    Leider ist die Opposition nicht der Rede wert ☹️

    • Besonders die grünlinge, unter der wahrnehmungsgrenze, schon, als petrovic nach nö abgeschoben wurde, von vdb. Warum tat er das eigentlich? Hörte da einmal was von einem insider…

  5. unterirdisch
    hab jetzt die gestrige “elefant*innen”-runde nachgesehen.
    BIST DU DEPPAD
    das personal in NÖ ist derart unterirdisch – und zwar bei allen parteien – dass selbst die wahl zwischen pest und cholera die angenehmere wäre.

  6. Man erlaube mir einen etwas launig hämischen Kommentar zu dieser bemerkenswerten “Performance”: ‘Is Hannerl-Hendl haben’s diesmal anständig g’rupft – wie ich meine… 😉 (ganz wichtig: der politisch miefig faulende NÖ-Lokalkolorit konnte diesmal nicht unter der Decke gehalten werden, weil gelenkte MessageControl im begrenzten ORF-Landesstudio-Broadcast offenbar nicht mehr zu verhindern war…)

    Dass sie ihre parteipolitisch unterirdische Leistungsbilanz in gewählter (nicht absolutistischer!!!) Landesverantwortung mit “Interventionen in Brüssel” im schon hysterischen Geschrei zu kompensieren versuchte, ist ja wiederum nur ein nach Brüssel gespiegeltes Abbild eigener St. Pöltner (KLOburger…) “Befindlichkeiten” aus dem Vaupen Fascho-Paralleluniversum -> “InterventionsListen” sind seit Soberl’s erhellenden Erläuterungen allseits bekannt ein reaktionäres StandardTool – funktioniert halt nicht immer ganz so reibungslos 1:1 “gewünscht verschärfend” auf dem internationalen Parkett…

      • Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie NÖ im Griff der schwarzen Brut ist. Selbst die Putzfrau im Krankenhaus braucht Beziehungen zum schwarzen Bürgermeister.
        Gute Ärzte die nicht dem Giebelkreuz dienen , können sicher sein nie befördert zu werden .
        Job im Lagerhaus? Nur wenn du von Schwarz empfohlen wirst.
        Klar hat die Hannerl Angst…..irgendwann wird dieser Sumpf ausgetrocknet werden….ich gebe die Hoffnung nicht auf

          • Und dann?
            Haben Sie Ihren Glauben an die Politik aufgegeben?
            Querdenken ist ganz sicher der falsche Weg.

          • Ich glaube nur noch an die Politik, die von der Strasse kommt, von unten, von der Basis, den so genannten einfachen Leuten. Denen und nur denen trau ich Veränderung zu. Alle Revolutionen und positiven Veränderungen sind immer von unten gekommen, nie von der Politikerkaste.

          • Leider muss ich Ihnen da recht geben. Leider, weil es so ist, wie Sie beschreiben. Dass alle Parteien so schwach bs verlogen sind, liegt daran, dass sie an die globale Machtstruktur gebunden sind: Und diese globale Machtstruktur ist auf fossile Energieträger (und deren superreiche Unternehmen) aufgebaut. Sie sind nicht mehr haltbar, und deswegen erodieren die etablierten Parteien.

            RU hat sich in die fossile Machtstruktur eingebunden und darüberhinaus jene Teile unterstützt, die die demokratische Ordnung gefährden. RU ist am Ende der Fossilen ebensowenig interessiert wie alle Etablierten.

            Das ist das Dilemma unserer Zeit. Die bestehende Ordnung bröckelt an allen Ecken und Enden. Denen, die jetzt “oben” sind, kann man nicht mehr vertrauen. Was von “unten” kommt, kann ebenso gefährlich werden, wie das, was wir jetzt haben.

        • Das geht ja noch viel weiter: In manche Bereiche des Lebens (in NÖ gar nicht so wenige) kommst als Trainee (Senior) nur in eine meist auch monetär großzügig dotierte “Verlegenheit” als Steuerzahler:in zum BIP beizutragen, wenn du in dieses Umfeld bereits HINEINgeboren wurdest… (EVN, diverse landeseigene Holdings und Genossenschaften usw…) Da bekommst eine pol. “Familienzugehörigkeit” zum Taufgeschenk bereits dazu… 😉

          DAS ist echter Faschismus in Reinkultur! (Weil man ein Leben lang dazu verdammt ist, diese ererbten Privilegien gegen die “Aussenwelt” zu verteidigen, rechtzufertigen, ja, auch unter Beweis stellen. Nonanet.)

        • Dir Putzfrau kommt von sodexo und die haben einen guten Draht zum schwürkisen Xsindl, oder hat man schon vergessen wer den klimabonus Gutschein ausgeteilt hat

        • Hab ich im Standard auch schon gesagt
          Raiffeisen, Lagerhaus usw. Die stützen Övp das hört nie auf
          Bin aus Nö kleine Ortschaft da spürst es besonders

          • Also, bei mir drehen sich halt die Leut auf die andere Seite, dass sie mich nicht grüßen müssen, aber spüren tu ich nichts. Sie können mir ja nichts antun. Und Toben kann ich selber auch.

          • Wenn sie im nö landesdienst wären, würden sie, egal wie gut ihre qualifikation und leistung wären, niemals etwas erreichen, dafür sorgen schon die einschlägigen personalvertreter, gewerjschafter und vorgesetzte.
            Es gibt in bezirksblattl uund nön keine nicht gelenkten leserbriefe.

          • In allen Print Medien, nicht nur in NÖ sind gelenkte Leserbriefe.
            Auch in Salzburg ist es so wie sie es beschreiben…….Schuldirektoren, Klinik Führung, staatsnahe Betriebe sowieso…..

          • Bei nichberücksichtigung bei der höheren postenvergabe rät ihnen selbst ein versierter rechtsanwalt von einer klage wegen postrnschachers ab, da dieses delikt schwer beweisbar ist, detto der dadurch erlittene schaden zu gering ist.
            Menschenwürde und ignoranz kann man eben nichg einklagen.

        • 2 jahre hält es ein guter arzt in einem nö kh aus, dann flieht er.
          Kh mistelbach: wieviele ärzte haben in den letzten wochen dort gekündigtt?
          Will man eine leitende pflegeposition erhalten, reicht es, schwarzer gemeinde-oder stadtrat zu werden. Nach erreichen dieser position muss man leider leider aus der gemeindepolitik wieder ausscheiden. Man bekommt den posten ohne qualifizierung, blöd natürlich, wenn man dann die erforderlichen prüfungen negativ abschliesst….und wird auf die armen patienten losgelassen.

    • ORF war genau so unterirdisch. Die 2 ” unabhängigen ” Redakteure sind im schwarzen Sumpf aufgestiegen.
      Also war die Devise: Nur keine Wellen…..

    • Interventionslisten seit soberl, dass ich nicht lache, es war in nö nie anders.warum glauben sie, dass im schulsystem nichts weitergeht? Genau deshalb.

  7. Ja ja so sind wir uns so bleiben wir auch.
    Gott sei Dank ist aber vor allem dieser böse böse Kickler viel schlimmer, sonst…

  8. Was das Thema “Postenschacher” betrifft wäre ich an Landbauers Stelle vorsichtig. Die Hauptaufgabe der FPÖ während ihrer Regierungszeit war, möglichst alles blau einzufärben und im Gegenzug dafür konnte die ÖVP schalten und walten wie sie wollte. Alleine wen der Hofa damals als Infrastrukturminister alles eingeschleust hat ist sagenhaft…da schlackerte selbst der Wöginger mit den Ohren. Und was die Medien betrifft da sind die Aussagen des Herrn HC ohnehin legendär…..an einer ausgewogenen Berichterstattung ist die FPÖ keinesfalls interessiert. Ganz im Gegenteil die Klagsdrohungen sitzen bei denen auch locker….

      • Gut Ding braucht Weile. Hannerl ist mehr als nervös. Ein kleiner Dämpfer kann der schwarzen Brut und uns nur gut tun.

        • Ja genau! Ein Verlust von zehn Prozentpunkten kratzt mächtig am Macher – Image der “Königskobra”. Natürlich wird sie versuchen die Verantwortung dafür von sich zu weisen und dies durch medientransparente Personalrochaden zu untermauern etc. Rotieren wird sie gewiss und wenn dann feststeht dass Kurz beim Anpatzkurs gegen Nehammer und co. bleibt, wird sie auch ihm die Schuld in die Schuhe schieben. Doch jeder der ein bisserl Einblick in das von ihr verwaltete Kartell hat weiß, dass es vor allem auch sie selber verbockt hat. Doch erzähle so was einem lupenreinen Narzissten.

          • Die Frau hat das vom Kaiser Erwin in zahlreichen Privataudienzen einggeimpft bekommen.
            Schau Hanni ….NÖ gehört uns.
            Der Wolferl hat mir nicht richtig zugehört, darum bist du jetzt die Auserwählte.

          • Ja 2 Mädels…….
            Bevor ich jetzt was Blödes schreib , lass ich es lieber😉

          • Die im Raum stehende Frage ist doch, hat der Weinköniginnenbeglücker irgend etwas mit der Paternalität der beiden zu tun.
            Wie vll noch einigen erinnerlich, hatte er ja zu seinen unseeligen Zeiten inbrünstig dafür gesorgt, daß die Population in NÖ kontinuierlich anstieg…nicht nur in und um Radlbrunn.

          • Was habt ihr alle mit “z’sammreiss’n”?
            Meines bescheidenen Wissens nach, erschien der Glatzenbongo zu
            JEDER Taufe
            der vielen Früchte seiner Lenden.
            Seit wann ist eine Vaterschaft, auch wenn sie im Falle Kim Jong-Erwins extraconjugal sei, etwas zu Verschweigendes, zumal für diese(Plural!) der Wahrheitsbeweis leicht zu erbringen ist.

        • Klar freut man sich, wenn die schwarze Brut eins auf den Deckel kriegt. Gleichzeitig gewinnt aber die blaue oder die grüne Brut dazu, da vergeht einem die Freude gleich wieder. Ein bissl weniger Cholera, dafür mehr Pest. Oder umgekehrt.

          • Wenn eines Tages keiner mehr zur Wahl ginge, dann müssten sie sich was überlegen. Aber solange man noch 10% der Leute an die Urne treiben kann, werden sie das ausnützen.

    • In einer intakten Demokratie und Medienlandschaft ist Mikl-Leitner nicht überlebensfähig. Die Frau ist so schablonenhaft, hölzern und unsouverän, dass sie in einem pluralistischen Umfeld nur zur Lachnummer taugt. Ihre Performance war dementsprechend erbärmlich.

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