Sonntag, Juni 16, 2024

ÖVP-kritische Nonne unterstützt Klima-Kleber in Innsbruck

Montagfrüh kam es in Innsbruck und Graz zu Straßenblockaden der “Letzten Generation”. In Tirols Hauptstadt schloss sich eine bekannte ÖVP-Kritikerin den Klima-Aktivisten an: Schwester Notburga.

Innsbruck | Klima-Aktivisten, Wissenschaftler aber auch Vertreter aus der Kirche haben Montagfrüh mit dem Innrain eine wichtige Zufahrtsstraße in die Innsbrucker Innenstadt blockiert. Wie die Polizei berichtete, haben sich Personen an der Fahrbahn angeklebt, mehrere Menschen protestierten zudem stehend. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet, es habe sich trotzdem ein Stau gebildet.

Straßenblockade in Innsbruck (Bild: Letzte Generation)

Ordensschwester: “Geschichte wird den Leuten recht geben”

Die Aktivisten der Gruppe “Letzte Generation” setzten sich einmal mehr für eine Geschwindigkeitsreduktion auf Österreichs Straßen und gegen Fracking ein. Mit dabei war auch Schwester Notburga. Die Franziskanerin sorgte im Jahr 2021 mit einem ÖVP-kritischen Plakat für Aufsehen. Anlass war damals die Abschiebung der gut integrierten 12-jährigen Tina und ihrer Schwester nach Georgien.

In einem Video der Aktivisten ist Notburga überzeugt: “Die Geschichte wird diesen jungen, mutigen Leuten recht geben.” Das Vertrauen in die Politik hätte sie in dieser Hinsicht bereits verloren.

Aktion in Graz nach 15 Minuten beendet

In Graz haben drei Aktivistinnen und Aktivisten ebenfalls eine stark befahrene Straße blockiert: Drei Personen setzten sich gegen 8.00 Uhr auf die Grabenstraße, klebten sich allerdings nicht an, hieß es seitens der Landespolizeidirektion Steiermark. Daher war die Aktion nach rund 15 Minuten auch schon wieder vorbei.

apa / Titelbild: Letzte Generation

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