Freitag, Mai 17, 2024

Klimakleber legen Brenner lahm

Vor malerischer Bergkulisse protestierten die Klima-Aktivisten der “Letzten Generation” am Donnerstag auf der Brennerautobahn. Der Verkehr wurde zum Stillstand gebracht.

Innsbruck/Wien | Am Donnerstag ging es für die Aktivisten der “Letzten Generation” in die Alpen: Die Klimakleber positionierten sich am Tiroler Brenner und blockierten die Autobahn. Man habe den Verkehr auf der Europabrücke “friedlich zum Stillstand gebracht”, hieß es in einer Aussendung der Gruppe.

Bereits zuvor hatten Innsbrucker und Innsbruckerinnen auf der Innbrücke “für den Schutz unserer Lebensgrundlagen protestiert”, heißt es weiter. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft wolle man wiederholt ÖVP-Kanzler Karl Nehammer sowie dessen Vize Werner Kogler dazu auffordern, “in der Klimakrise endlich Lösungen umsetzen”. Seit einem Jahr lägen 93 Empfehlungen aus dem Klimarat auf dem Tisch, passiert sei bisher nichts.

Tiroler Transit

Gerade Tirol gilt als Transit-Bundesland, täglich schieben sich Kolonnen von LKWs über die Autobahnen. Das habe auch Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwohner entlang dieser Straßen, appelliert die “Letzte Generation”. Die Probleme: Lärm, Feinstaub und Schadstoffe.

Die Regierung müsse endlich handeln, es brauche wirksame Maßnahmen zur CO2-Reduktion: “Die Klimakrise ist weltweit eine akute Bedrohung und wir schaffen es nicht einmal, Tempo 100 auf österreichischen Autobahnen durchzusetzen. Es ist zum Verzweifeln”, halten die Aktivisten erneut fest.

Titelbild: Letzte Generation

Redaktion
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26 Kommentare

  1. “Friedlich” waren nur die Autofahrer, die die Straßenterroristen nicht abgewatscht haben. Die Herumkleber haben andere zu einem Verhalten gezwungen und das ist nicht “friedlich”.

  2. Klimakleber sind extrem ungebildet, wie auch deren politische Vertreter. Kein Wunder also dass sich Österreichs Bildungsniveau auf rasanter Talfahrt befindet.

    • Die verursachte Instabilität in schwach entwickelte Länder (egal wie; nach usa motto)
      dient zu was ? Was denken Sie ?

  3. Ja, sie haben recht. Aber sie müssen kreativer werden. Wir alle müssen kreativer werden. Als die WKÖ auf China verwies, zum Beispiel, hätte ein Sit-in vor der chinesischen Botschaft stattfinden müssen, mit Plakaten: “Uns schickt die Wirtschaftskammer Österreichs”. Als der Klimavernichtungskrieg Russlands in Zahlen gefasst wurde, hätte auf dem Schwarzenbergplatz ein Sit-in stattfinden müssen. “Rettet unser Klima – RU”. Usw.

    Wenn wr soweit sind, dass wir unmittelbar antworten können auf die Ausreden, dann wird es was. Es muss zeitnah geantwortet werden, damit die Effekte nicht verpuffen. Es ist absolut notwendig, dass wir kreativer werden.

  4. Sehr gute Aktion! Und damit ist auch die Tiroler Bevölkerung auf der Seite der Aktivisten und die die politische Instrumentalisierung der selben durch die Ewiggestrigen läuft damit dann auch ins Leere. Super! 😁

  5. Staat und oebb, asfinag und co.
    Um wieviele Milliarden gehts da ?

    Und, wieso funktioniert in der Schweiz und andere Länder nicht ?
    0km/h ist viel besser als 100km/h

    • Alle bekämpfen die Beschwerden, keine interessiert die Ursache.
      Tolle plan! ^^

      12 monkeys: what a great idea, a virus !

  6. Leider meldet sich der rote Jägermeister mit dem offenen Auto auch zu Wort.
    Wer braucht das?

  7. Das einzige womit sich die ÖVP dahingehend beschäftigt ist wie sie die Aktivisten zu Straftäter erklären könnten. Jegliche andere Reaktion auf dieses “Ärgernis” käme einem empfindlichen Gesichtsverlust gleich. Das Selbe hatten wir ja schon bei den Tierschützern, angeführt von Martin Balluch.

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