Freitag, Februar 23, 2024

Ignoranz fürs Klima, Hass für die Folgen

Bis in das Jahr 2050 werden schätzungsweise 143 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. Deutlich wird hierbei das Versagen von Europas Klima- und Asylpolitik. Anstatt feige Hetze zu verbreiten, muss Europas Klimapolitik endlich sinnvoll und konkret erfolgen. Denn die Klimakrise kennt keine Ländergrenzen.

Die Klimakrise zwingt Menschen zur Flucht. Klimakatastrophen wie Überflutungen und Dürren, der Anstieg des Meeresspiegels, ausbleibende Ernten, bewaffnete Konflikte aufgrund knapp werdender Ressourcen und immer schlechter werdende Umweltbedingungen sind nur ein paar Gründe, die Menschen schon jetzt und vor allem in den kommenden Jahren zur Flucht zwingen. Dabei haben laut Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) im Jahr 2022 rund 32,6 Millionen Menschen ihre Heimat aufgrund von Naturereignissen verlassen müssen. Europapolitische AkteurInnen müssen also sofort klimafreundliche Maßnahmen setzen, anstatt weiter feige vor ihrer Verantwortung zu fliehen. Denn Fakt ist: die Klimakrise beschränkt sich nicht auf nationale Grenzen und Klimakatastrophen machen vor niemandem halt!

Schäden tausendmal teurer als Klimaschutz

Im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention gibt es noch immer keinen rechtlichen Status für Menschen, die aufgrund der Klimakrise ihr Zuhause verlieren und nach Europa migrieren müssen. Europäische Asylbehörden gehen noch immer nicht gegen die akuten Umweltkatastrophen vor, obwohl diese unumstritten ein ausschlaggebender Faktor für Flucht sind. Der IPCC-Bericht schreibt, dass die zu erwartenden Schäden durch Überschwemmungen und Umwetter das Tausendfache der jetzigen Klimaschutzausgaben ausmachen würden und dennoch kommen PolitikerInnen noch immer nicht auf die Idee, der Klimakrise entgegenzuwirken und Maßnahmen der KlimaexpertInnen umzusetzen.

Menschen des globalen Südens Opfer ignoranter Klimapolitik

Es ist glasklar, dass Menschen des globalen Südens besonders gefährdet sind und es ist auch kein Geheimnis, dass selbige Länder häufig über schlechtere Anpassungskapazitäten oder Schadensregelungen verfügen. Wo bleibt also Europa? Wo sind die Präventionsmaßnahmen, um einer Massenflucht, bedingt durch die Klimakrise, vorzubeugen? Viele Menschen können aufgrund mangelnder finanzieller Mittel nicht einmal fliehen und Schutz suchen, oder sind körperlich nicht dazu in der Lage.

Europas Versagen

Europa hat das Geld, um Menschenleben zu retten und auch das UN-Migrationspaket erwähnt ausdrücklich, dass Ressourcenmangel zu einer Fluchtbewegung über Ländergrenzen hinweg führen kann. Doch westliche PolitikerInnen, rassistische Narrative und die europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache (Frontex) lassen Menschen im Mittelmeer ertrinken und verhungern. Dabei müssen besonders Länder des globalen Nordens – diejenigen, die Hauptverursacher der Klimakrise sind – ihre Verantwortung endlich wahrnehmen. Doch lieber beklagen sich Europas PolitikerInnen über die immer größer werdende Migration, obwohl diese durch ihre Kasperl-Politik weiter begünstigt wird.

Schon längst nicht nur mehr KlimaWANDEL  

Forschende sind sich einig: die Klimakrise ist eine der bedrohlichsten Krisen unserer Zeit. Sie betrifft nicht nur irgendwelche Einzelpersonen fern von Europa und verschont dabei auch keine reichen Alphas in ihren Chefsesseln. Die Klimakrise kennt keine Ländergrenzen und unterscheidet ganz bestimmt nicht zwischen arm oder reich. Letztendlich sind wir alle unmittelbar Opfer dieser globalen Krise, jedoch sind definitiv nicht alle Schuld daran. Schuld sind diejenigen, denen es jetzt noch gut geht und noch lange gut gehen wird. Diejenigen, die heuchlerische Förderfonds verteilen, um Umweltkatastrophen, die aufgrund der eigenen Fehltaten entstanden sind, wieder gut zu machen. Während Europa eine einigermaßen stabile Krisenintervention hat und Waldbrände und Überschwemmungen nach einer kurzen medialen Überflutung wieder unter den Teppich kehrt und von der Bildfläche verschwinden lässt, sterben in Ländern des globalen Südens täglich Menschen. Besonders gefährdet sind Menschen aus Syrien, Venezuela, Afghanistan, dem Südsudan und Myanmar. Länder, die nicht nur unter klimatischen Veränderungen leiden, sondern auch politisch stark zerrüttet sind.

Die bevorstehende Dystopie

Ein Bild schleicht sich immer wieder in meinen Kopf, wenn ich die aktuelle österreichische Medienlandschaft und Europas scheiternde Klimapolitik beobachte. Machen wir nämlich weiter wie bisher, wird es auf der ganzen Welt zu unaufhaltsamen Kriegen und Umweltkatastrophen kommen. Und das alles nur, weil erwachsene Menschen mit großer Verantwortung und Entscheidungsmacht es nicht geschafft haben, ihren Job zu machen.

Österreich ist nicht zu klein, um einen Unterschied zu machen!

Die traurige Realität unterscheidet sich nur wenig von der Dystopie. Österreichs Politiker schaffen es, Schlagzeilen zu stürmen, wenn sie gegen KlimakleberInnen hetzen, bekommen es aber nicht auf die Reihe, nur ein einziges Maßnahmenpaket der KlimaexpertInnen umzusetzen. Seit 2011 hat Österreich kein Klimaschutzgesetz und Klimaziele sind auch vollkommen von der politischen Agenda verschwunden. Bedanken können wir uns hier bei all den Klimaschutz-Blockierern. Die ÖVP schafft es seit 30 Jahren nicht ihren Job zu machen und Bundeskanzler Karl Nehammer denkt tatsächlich immer noch, dass die Klimakatastrophe ohne Klimaschutzgesetz abzuwenden wäre. Dennoch zerreißt er sich (gemeinsam mit der FPÖ) als erstes das Maul über Menschen, die nach Österreich immigrieren. Ja, Österreichs angebliche Klimapolitik ist vollkommen frei von Sinn, rassistisch und in ihrer Ausrichtung eine Bedrohung für die gesamte Menschheit. Fakt ist: Solange es keine gescheiten Klimamaßnahmen gibt, werden noch viel mehr Menschen die gefährliche Flucht nach Europa und Österreich auf sich nehmen müssen.

Titelbild: Christopher Glanzl

Amina Guggenbichler
Amina Guggenbichler
Amina Guggenbichler, 22, ist Klimaaktivistin bei "Erde brennt" und "Lobau bleibt". Neben Klimafragen kommen auch soziale Aspekte bei ihr nicht zu kurz.
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27 Kommentare

  1. Ich bin sehr interessiert immer die ungemschminkte und maximale und vor allem ganze Wahrheit zu kennen und stelle mich auch stets jeder Realität.
    Bei diesem Thema kann ich aber nicht mit und sehe das eben auf Grund meiner eigenen über viele Jahre gemachten Erfahrungen und Beobachtungen, aber auch mir dazu angeeignetem wissenschaftlichem Wissen, welches mich auch bestätigt, eben anders, wenngleich es auch noch ein wenig kompliziert sein könnte, um es überhaupt rasch und plausibel erklären zu können…
    Auch muss man sich fragen, warum das alles was heute so an fast immer auch noch höchst hinterfragenswürdigen Dauerkrisen und künstlichen Beschäftigungen, auch noch zu genau dem Zeitpunkt läuft, wo man die Wirtschaft maximal niedergebrügelt hat, so auch noch ganz zufällig möglich war und noch immer weiter ist?
    Als junger Mensch möchte man eben gerne maximal sinnvoll sein und braucht man vor allem genau in dieser Phase eine für sich selber akzeptable Itentität. Das wird hier politisch schamlos ausgenutzt und ist aus meiner Sicht ein schwerer politischer Missbrauch.

    Das ist eben die Meinung eines vermutlich sich auch noch als Schwurbler bezeichnen lassen müssenden…

  2. @Frau Guggenbichler – Bitte werten Sie das Post nicht als negative Kritik, das Leben hat mich gelehrt, das Positive zu erkennen und es hält mich am Leben (im engeren Sinn):
    Ich beschäftige mich derzeit viel mit dem Nahen Osten – schon vor dem Ausbruch des Konflikts – der Arab. Liga und der Liga der Afrik. Staaten, da bewegt sich in den kommenden Jahren viel, es gibt beeindruckende Personen mit Perspektiven, klar, kann ich als Zeitungsleser nicht die Details im Hintergrund wissen (Korruption nicht überall gleich ausgeprägt). Es gibt Überflutungen und noch ist nicht klar, wenn sich zB der Golfstrom noch mehr erwärmt bzw. das Mittelmeer was das in welchem Zeitabstand welche Ausprägung in Intensität und Ausmaß hat, zudem brennen seit Jahren Wälder in Hektar über Monate (Russland, Amerika, Brasilien etc). Die Überschwemmungen – teils hätten die Folgen abgemildert werden können – zeigen, die klimat. Bewegungen, dh es wäre an der Zeit, sich nun wissenschaftlich zu beschäftigen, wie man das nutzen kann, dh Wasser das sauber ist für die Landwirtschaft nutzen, dh mit angelegten Teichen und Seen, viell. werden jene Länder wo heuer Überschwemmungen waren, in 5-10 J die Kornkammern werden oder von dort die Kartoffeln kommen.. damit wäre Wissenschaft und Forschung am Zug. Ich habe mich immer gefragt, warum die 4 Kontinente Afrikan. Ländern nicht den Auftrag erteilen, Fische zu züchten und damit auch das Meer gezielt zu säubern, eine Perspektive für die Fischerei bei sauberem Wasser und glückliche Fische auf begrenztem Meer-Areal.. Photovoltaik hat zB bereits in Afrika Einzug gefunden, eine Chance für Arbeitsplätze. Zudem habe ich in Afrikan. Zeitungen gelesen, was dort alles in Planung ist, ehrlich.. die haben auf Europa gerne verzichtet, da steckt Kompetenz und Engagement drin, Autonom zu sein von Europa .. zu sehr hängt die Kolonialisierung noch nach und zB Prigoshin war in Malta und ..? und war nicht unbedingt gewollt. Mit den klimat. Veränderungen kann es viellt. soweit kommen, dass Europa die Steppe werden wird. Luftverschmutzung ist auch noch Part of the Game in Indien. Österreich hat den Status als Vermittler “freiwillig” (mangels Persönlichkeiten .. ) abgegeben, das ist die Arab. Liga (siehe Münchner Sicherheitskonferenz 2023 noch online) und Länder, die überraschend an Bedeutung auf Diplomat. Parkett gewinnen. An der Anzahl der Konferenzen in Wien ist das zu beobachten, selbst die UN hat das bemerkt.

    http://www.geo-ref.net/de/int-org-all.htm Diese website sieht sehr simpel (Schüler-like) aus, aber umfasst alle Vereinigungen weltweit, mit Offizieller Web-Site, und führt dann über Schritte via google zu echt guten Informationen, ttps://www.laenderdaten.info/Afrika/index.php

    Wir haben es verlernt, den Blick über den Horizont zu richten. Es ist viel im Wandel. Zudem ist mit weiteren schweren Erdbeben (LA, Istanbul) und Vulkanausbrüchen zu rechnen, es deutet die Bewegung der Kontinente drauf hin

  3. Echt fett! Klimawandel auch ohne Beinschabtool bei oje24 aufgeschlagen.
    Heutige Schlagzeile: Maroni-Preise wegen Klimawandel teurer

  4. Klimapolitik sollte man nicht mit der derzeitigen, gescheiterten, Asylpolitik vermengen! Das Schadet def Sache!

  5. Frau Guggenbichler ist in diesem Artikel zur Kommentation hiesiger klimapolitischer, ökosozialer und nicht zuletzt einhergehend sozialökonomischer Befindlichkeiten in multimedialer Ignoranz im Großen und Ganzen ziemlich Recht zu geben. (erfrischend jugendlich!) -> Ein Volk der mehrheitlich ignoranten Suderant*innen, denen das Wasser überwiegend schon selbst so bis zum Hals steht, dass man sich nicht auch noch um minderwertige (nicht unmittelbar selbst tangierend wähnende) Probleme andernorts “da draussen” zu kümmern, nein, zu “bücken” hätte…

    Das Problem? Ösi-Land ist sooo “neutral”! Seit beinah 70 Jahren. So neutral, “dass uns alles da draussen am A… vorbei gehen kann.”

    Welche zivilen, bisweilen katastrophalen Folgen im allgemein gebildet zwischenmenschlichen Weltbild diser volkskulturelle Habitus zeitigen kann, ist hier im Meinungs-Boulevard-Forum tagtäglich an “spannend” unterirdisch allgemeingebildeten Beiträgen nachzulesen. Einige Kräfte hier in diesem Land sind offenbar sehr erpicht darauf, das Niveau hier bei ZZ zumindest auf (Dr)exxpress- und/oder AUF-Niveau zu bringen… (Ich wäre übrigens schwerstens dafür, mittelfristig einen IQ-Test im Forum-Eingang zu installieren: Mit der Auflage, zur Teilnahme wenigstens den “70er” aus der weiten Ferne her sehen zu können; es wäre ein wünschenswertes Mindestmaß zur nur einigermaßen sinnvoll exkursiven Teilnahme, wie ich meine -> eine durchschnittliche Brennessel braucht zB nur 43, um blühen zu können, Bananen haben im Vergleich schon knapp 50 Punkte dafür aufzubringen… Schiene also grundsätzlich machbar, diese 70 IQ-Punkte am “Eingang”)

    ÖSI-Land bleibt neutral, muss nichts tun – nur opportunieren … Einige User (ohne *innen!) müssen auch nichts “tun”, ausser ihre geistig minderbemittelte Notdurft hier opportun (immer Richtung rechts übrigens!) zu verrichten… Ok, freie Meinungsäusserung, aber auch “Meinung” bedarf mE zumindest ein Mindestmaß an durchschnittlicher Faktenbezogenheit – sonst wird’s mit dieser “Freiheit” zur Äusserung mühsam – bis peinlich… Und bliebe dieses Forum von ewig langweilenden, immer lebens- / realitätsfremden, stereotypen Nonsens verschont, dann bliebe es nur bei der Hälfte der Postings (weil die 3-4 Patienten nicht mehr frequentieren) – jedoch UNENDLICH viel weniger an Schwachsinn (bis, ja, bis Mitleid mit dem einzelnen Verfasser) fiele damit an, was da so sinnentleert im gedanklichen Stuhlgang da so hingeplörrt wird – meistens nur um Sodbrennen zu verbreiten (wie mich tüncht) …

  6. Ich halte mich bezüglich des Klimas und den Expertenmeinungen an Gantefoer, YT-Serie. Der sagt zB, dass die “Experten”berichte beim Weltklimarat weitgehend stimmen. Aber die Leitlinien, die der Weltklimarat herausgibt politisch sind und mit den “Experten”Meinungen nicht übereinstimmen.
    Summasummarum: Das CO2 Problem ist nur global zu lösen und nicht mit hochsubventionierten Lastenfahrräder in Berlin, und wir haben bez dem CO2 mindestens bis 2100 Zeit. Fleisch können wir wie bisher essen. Die Methanquellen sind iW Mülldeponien, die man halt sanieren muss.

  7. Die Betroffenheit von Frau Guggenbichler verstehe ich, ihr Problembewusstsein teile ich, aber die Reduzierung der Ursachen auf Europa alleine ist zu simpel und nicht angemessen. Ja, auch wir Österreicher haben unseren ernsthaften Beitrag zu leisten, jeder einzelne von uns, vor allem aber auch unsere säumige Bundesregierung muss endlich eine wirksames Klimagesetz auf die Reihe bringen. Aber es ist bei weitem nicht nur der Job Österreichs, die drohende massive Flüchtlingsbewegung von Süd nach Nord zu verhindern, sondern nur im Verbund mit den anderen europäischen Ländern und den anderen Industrienationen der Welt. Es gilt, gemeinsam den Ernst der Lage tatsächlich zu erkennen und die entsprechenden Massnahmen endlich zu setzen.

  8. Warum erscheint mein Kommentar nicht, vielleicht
    Weil ich nicht der Meinung von Frau Guggenbichler bin? Läßt ZZ keine anderen Meinungenen mehr zu?

  9. KlimaaktivistinFrau G. schreibt hier über das Klima.
    Wann schreibt ein Alkoholsüchtiger, dass Alkohol gesund ist in grossen Mengen?

  10. Sie haben recht, Frau Guggenbichler.
    Österreich sollte seinen Beitrag leisten und weniger Resourcen verbrauchen.
    Bei 1.4 Kindern pro Frau wären wir ohne Zuwanderung eh schon auf dem richtigen Weg.
    Dann noch die ganzen Zweitwohnsitze verbieten und streng kontrollieren.
    Dann kommen Ausbau von Photovoltaik, aber nicht auf der grünen Wiese, Ausbau des elektrifizierten Schienenverkehrs und Förderung des Radverkehrs.
    Und am Land, wo es für Öffis zu dünn besiedelt ist, hat eh jeder genug Dachfläche, um sein E-auto zu laden, im Gegensatz zu urbanen Gebieten, wo auch ein E-Auto einfach zu viel Raum einnimmt.

  11. Sie haben sicher recht, was die Folgen und kosten betrifft. Politiker, welche versuchen, dieses Problem zu lösen, verschwinden nach den Wahlen von der Bildfläche. Europa wird dieses Problem nicht lösen können.

  12. Genau das hab ich mir auch schon immer wieder gedacht! Es braucht eben oftmals junge Leute, die das richtig Wichtige ansprechen, weil viele andere zu bequem geworden sind, ihren Wertekompass der Zeit anzupassen. Wer vo Klimawandel nix wissen will, aber dann gegen Flüchtlinge hetzt… das geht sich ned aus

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