Mittwoch, Mai 29, 2024

Ist Wien auf die Klima-Katastrophe vorbereitet, Herr Stadtrat?

Zu Gast bei Thomas Nasswetter ist der Wiener Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).

Wien | „Wir sind schon mitten in der Klimakrise, es ist nicht 5 vor sondern schon 5 nach 12.“ Das sagt Jürgen Czernohorszky. Er spricht von 5-7 Grad Erwärmung, auf die sich die Wienerinnen und Wiener einstellen müssen, zum Ende dieses Jahrhunderts. Dennoch soll Wien weiterhin die lebenswerteste Stadt der Welt bleiben, auch in 20 Jahren. Das wird nur mit einer Fülle von Maßnahmen gehen und da sind wir laut seinen Aussagen schon mitten drinnen.

Dieser Nachtclub gibt nicht nur Einblick in die Maßnahmen, sondern auch in die Denkweise eines Mannes, der mit der kaum oder nicht mehr abzuwendenden Klimaerhitzung umgehen muss. Ein Aspekt des “Roten Wiens” der immer wieder im Gespräch auftaucht, ist die soziale Verträglichkeit der Maßnahmen und das „Mitnehmen“ des Großteils der Bevölkerung.

Jürgen Czernohorszky, 45 Jahre alt, ist seit 24. November 2020 amtsführender Stadtrat für Klimaschutz, Umwelt und Demokratie. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen 12 Magistratsabteilungen und der Wiener Kanal.

Titelbild: ZackZack

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3 Kommentare

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baer
10.3.2023 12:07

Bei 5 bis 7 Grad Erwärmung ist eine gleichbleibende Lebensqualität eine völlige Illusion. Es sei denn man findet es erstrebenswert sich im Sommer nicht mehr im Freien aufhalten zu können, sondern nur noch in klimatisierten Räumen. Ein Summer in the City der anderen Art, erschöpft in klimatisierten Räumen Zuflucht suchend und die Schoten dicht machen statt flanieren und Gastgarten….

dieWahrheitistvielmehr..
10.3.2023 8:41

Auf die Klimakatastrophe kann man sich nicht mehr vorbereiten, dafür sind wir viel zu viele Menschen. 1/10 der Weltbevölkerung könnte sich vielleicht vorübergehend arrangieren, aber nicht 8 Milliarden. Abgesehen davon, dass eben erst die 8 Milliarden das Klima so richtig ruinieren.

baer
10.3.2023 12:03

Wir sind nicht viel zu viele sondern ein Teil braucht viel zu viel. Das ist ein erheblicher Unterschied.

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