Dienstag, Februar 27, 2024

EU-Kommission führte Hausdurchsuchung bei Red Bull durch

Die EU-Kommission hat Razzien bei Red Bull wegen mutmaßlicher illegaler Absprachen und eines Verstoß gegen die EU-Kartellregeln gestartet.

Brüssel | Am Dienstagvormittag teilte die Kommission mit, dass Ermittlungen gegen eine in mehreren EU-Staaten aktive Firma im Energydrink-Sektor eingeleitet wurden. Red Bull bestätigte der APA die Durchsuchung der Firmenräumlichkeiten mit den Worten, einen “Besuch” von EU-Beamten erhalten zu haben.

Weitere Details zu den Ermittlungen führte die Kommission in der Pressemitteilung nicht an. Auch die Antwort des Getränkeherstellers selbst bestand nur aus drei Sätzen: “Am Montag, dem 20. März, besuchten Beamte der EU-Kommission unsere Räumlichkeiten. Wir werden selbstverständlich mit ihnen in allen Angelegenheiten, die sie betreffen, zusammenarbeiten. Anfragen nach weiteren Informationen sollten direkt an die EU-Kommission gerichtet werden. Involviert war auch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB).

apa | Titelbild: HERBERT P. OCZERET / APA / picturedesk.com

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5 Kommentare

  1. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass Red Bull ein sonderlich seriöses Unternehmen ist, auch wenn der verstorbene Mateschitz teilweise geradezu wie ein Heiliger gehandelt wird ob seiner Verdienste, für wen auch immer. Irgendwie hat mich das alles an Haider erinnert….anscheinend nicht ganz zu Unrecht.

  2. Es ist notwendig, nun klar Schiff zu machen. Alles wird seinen Weg gehen. Alle werden durchleuchtet werden:

    1. RB ist immer noch in RU vertreten und denkt nicht daran aufzuhören.
    2. Durch den rus Krieg müssen nun die Geldwaschmaschinen mit rus Beteiligung abeschalten werden. Ganz oben auf der Liste stehen die Unternehmen, die RU die Treue halten.
    3. RB ist ein Oligarchenunternehmen. Aufgrund des rus Krieges zukünftig dräunenden Geldmangellage werden diese auch zur Kasse gebeten werden müssen.
    4. Preisabsprachen schädigen den Wirtschaftsstandort. Das muss wegen des rus Krieges massiv eingedämmt werden.

    Es wird sich nicht mehr ausgehen, wenn die Konzerne nicht an die Kandare genommen werden. Und zwar rechtlch und ökonomisch (abgabenrechtlich). Und deswegen wird das Wegschauen beendet. Ich sehe das ähnlch wie bei Orban. Man kann nicht mehr zuschauen jetzt.

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