Samstag, Februar 24, 2024

Franzosen geil auf ihre Staatssekretärin

Die „Playboy“-Ausgabe mit der französischen Staatssekretärin Marlène Schiappa auf dem Cover war nach drei Tagen ausverkauft. Nun soll die Erfolgsausgabe nachgedruckt werden.

Paris | Das für seine lasziven Bilder bekannte „Playboy“-Magazin freut sich über seinen jüngsten Coup. Denn im April bildete das vor allem bei Männern beliebte Magazin die französische Staatssekretärin Marlène Schiappa auf dem Cover ab. Die rasch ausverkaufte Edition soll nun nachgedruckt werden.

60.000 Exemplare nachgedruckt

Auch wenn vorher schon bekannt war, dass es keine Nacktfotos von der Politikerin gibt, gab es einen Ansturm auf die Nummer mit einem launigen Interview mit Schiappa, die für ihren “Playboy”-Auftritt viel Kritik einstecken musste. Die Staatssekretärin posierte für das Magazin in einem weißen Kleid und sprach über Feminismus und Frauenrechte. Im Interview beantwortete sie Fragen wie “Ist Politik luststeigernd?”, “Ist es ein Vergnügen, Macht auszuüben?” und “Sind Sie eine Verführerin?”.

Lautstarke Kritik

Einige Franzosen hatten mit dem Playboy-Ausflug ihrer Staatssekretärin keine Freude. Während die Protestwelle um die Pensionsreform ihren Höhepunkt erreichte, grübelte Schappia im Playboy über das sexuell Reizvolle der Macht und die Kunst der Verführung. Auch über Feminismus gab Schiappa einige Wortmeldungen ab. Das sorgte für besondere Kontroversen. Twitter-User fragten nach dem Zusammenhang zwischen Fotoshootings und Feminismus:

Titelbild: ALAIN JOCARD / AFP / picturedesk.com

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10 Kommentare

  1. Ein billiges Ablenkmanöver, um den anhaltenden und massiven Protesten gegen die Pensionsreform ein bisschen die “Schneid” zu nehmen.

    Da kämpfen Generationen an Frauen dafür, dass man als Frau nicht als Objekt abgestempelt wird, und die Narrische erklärt uns Frauen dass es etwas ganz Feministisches ist, wenn sie sich zum Objekt degradiert….und zwar öffentlich!

    • Vielleicht eine neue Aktion der Ministerin zur Pensionsreform? Viel Spaß in der Pension, eure Ministerin unterstützt euch dabei und liefert die Vorlage?

  2. Ich hoffe es sehen nicht alle Fotos so aus wie das obige. Wirkt schlecht gemacht und irgendwie billig. Hat was von einem 80iger Jahre Porno. Davon abgesehen, warum stellt man sich mehr oder weniger nackt öffentlich zur Schau?

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