Montag, Juli 15, 2024

ZackZack am Donnerstagmorgen – 04. Mai 2023

“Letzte Generation” färbte Brunnen vorm Parlament grün ein, Bundesregierung startet Corona-Aufarbeitung – Nehammer nicht mit dabei und Handy rutschte in die Badewanne: Junge Italienerin starb.

Wien | Was am Donnerstag wichtig ist:

“Letzte Generation” färbte Brunnen vorm Parlament grün ein

Wien | Am dritten Tag der als bisher größten angekündigten Klima-Protestwelle der “Letzten Generation” haben Aktivisten in Wien am Donnerstag das Wasser im Pallas-Athene-Brunnen vor dem Parlament mit dem ungiftigen und unbedenklichen Farbstoff Uranin hellgrün eingefärbt. Außerdem wanderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer langsam von Volksoper über den Ring Richtung Parlament.

Die Aktivisten forderten unter anderem erneut Tempo 100 auf der Autobahn. Laut ÖAMTC staute es am Ring bis zum Schwarzenbergplatz zurück. Weitere Verzögerungen gab es auch auf der Zweierlinie.

Bundesregierung startet Corona-Aufarbeitung – Nehammer nicht mit dabei

Wien | Die von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) angekündigte Aufarbeitung der Coronapandemie startet. Im Bundeskanzleramt werden am Donnerstag Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP), Gesundheitsminister Johannnes Rauch (Grüne) sowie Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) gemeinsam mit Alexander Bogner von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erklären, wie dieser Prozess ablaufen soll. Der Kanzler selbst ist laut Einladung nicht dabei.

Man wolle Lehren für künftige Krisensituationen ziehen und andererseits mehr Verständnis zwischen verschiedenen Gruppen schaffen, wurde im Vorfeld erklärt. Nehammer hatte bei der Vorstellung der Idee im Februar Corona als “eine Art Trauma” für die Gesellschaft bezeichnet, das tiefe Gräben hinterlassen habe und das man nun bewältigen müsse. Eine “Zeit für ein neues Miteinander” sah damals auch Rauch gekommen. Die SPÖ begrüßte dies grundsätzlich, während die FPÖ von einem “Verhöhnungsprozess” sprach.

Handy rutschte in die Badewanne: Junge Italienerin starb

Rom | Eine 16-jährige Italienerin ist in der Badewanne ihrer Wohnung gestorben, nachdem das Handy, mit dem sie mit einer Freundin telefonierte, ins Wasser fiel. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der süditalienischen Stadt Avellino am Dienstagabend. Bei dem Mädchen handelte es sich um die Tochter eines bekannten lokalen Geschäftsmannes.

Vermutet wird, dass das Handy, das mit einem Ladegerät an der Steckdose angeschlossen war, ins Wasser gerutscht sei, während das Mädchen telefonierte. Dies könnte den tödlichen Kurzschluss ausgelöst haben. Die junge Frau stieß einen lauten Schrei aus, die Freundin am Telefon rief daraufhin die Polizei. Die Rettungskräfte eilten zur Wohnung, sie konnten aber nur noch den Tod des Mädchens feststellen. Die Leiche wurde obduziert.

Titelbld: EXPA / APA / picturedesk.com

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