Freitag, Mai 17, 2024

ÖGB-Bundeskongress: Neue Gesichter und prominente Gäste

Am Dienstag beginnt die 20. Ausgabe des ÖGB-Bundeskongresses. Es stehen nicht nur ein neues Programm, sondern auch die Spitzengremien zur Wahl. Und: Von Kanzler bis Bundespräsident haben sich prominente Besucher angekündigt.

Wien | Im Wiener Austria Center fiel am Dienstag der Startschuss für den 20. Bundeskongress – alle 5 Jahre wird dieser abgehalten. In den kommenden drei Tagen werden 367 Delegierte und Gäste ein neues Programm diskutieren. Besonders spannend: Auch die Spitzengremien werden neu gewählt. Ab dem Vormittag stehen die Fraktionskonferenzen auf der Agenda. Bei den sozialdemokratischen Gewerkschaftern (FSG) und auch bei den Christgewerkschaftern gibt es neue Köpfe.

Auch Besucher aus der Spitzenpolitik

Der langjährige FSG-Chef Rainer Wimmer wird sich in den Ruhestand verabschieden. Er übergibt an Bau/Holz-Schwergewicht Josef Muchitsch. Übrigens: Auch der frisch gewählte SPÖ-Vorsitzende Andreas Babler wird auf der Konferenz erwartet.

In der FCG verzichtet Norbert Schnedl nach 17 Jahren im Amt auf eine neue Kandidatur. Seine Nachfolge soll die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Romana Deckenbacher antreten. Auch zu dieser Runde haben sich prominente Besucher angekündigt: Bundeskanzler Karl Nehammer und ÖVP-Klubobmann August Wöginger.

Katzian vor Wiederwahl

Erst am Nachmittag wird die offizielle Eröffnung des Bundeskongresses sein. Am Donnerstag wird sich der bisherige Präsident Wolfgang Katzian der Wiederwahl stellen. Zur Wahl als Vizepräsidentinnen stellen sich Korinna Schumann und Romana Deckenbacher. Die Kandidaten und Kandidatinnen für den ÖGB-Vorstand werden beim Kongress das ÖGB-Programm für die kommenden fünf Jahre vorstellen, über das anschließend abgestimmt wird.

Außerdem werden weitere bekannte Redner erwartet: Wiens Bürgermeister Michael Ludwig von der SPÖ, die Generalsekretärin des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) sowie – via Lifestream – der Bundespräsident, Alexander van der Bellen.

Titelbild: HANS PUNZ / APA / picturedesk.com

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3 Kommentare

  1. Leider wird kaum über diese Sache berichtet und dachte ich mir, dass es am Besten in diesen Artikel passt, da vermutlich dadurch auch sehr viele Arbeitnehmer hier am Meisten in ihren Zukunfsplänen geschädigt werden?

    Jedes Jahr soll in Österreich eine Fläche wie Eisenstadt verbaut werden?
    Jedes Jahr ziehen 130.000 Menschen als neue Einwohner zu und hinzukommen noch die Asylanten.
    Ich würde meinen, dass hier ein Flächenbedarf in der Größe von Innsbruck notwendig ist, um diese überhaupt nachhaltig unterzubringen?
    Damit wäre der Flächenverbrauch aber vermutlich mehr als nur sparsam gewesen und hat vermutlich gar nichts mit den Ureinwohnern zu tun?

    Wenn nun ein solches Gesetz kommt, dann werden die Immobilienspekulanten aber die Sektkorken knallen lassen. Wenn ich nur von einer Wertsteigerung dadurch von vielleicht 10 Prozent ausgehe, dann wird diese Wertsteierung wohl unfassbar in die Milliarden gehen?
    Wollen sich die Grünen hier langfristig ihre Parteispende für die nächsten Wahlen sichern, auch wenn sie total abstürzen sollten, oder um was geht es hier wirklich?
    Dauerverarschen, künstlich beschäftigen und dauerhaft in Angst und Schrecken versetzen können wir uns aber auch alleine?

  2. Katzian muss weg. Er hat jahrelang versagt und immer zu den Reichen und Mächtigen aufgeschaut wie ein Pudel, der das Pfötchen gibt.
    Muchitsch hat Charakter und hätte das Zeug für einen guten Präsidenten. Schade, dass er nicht antritt.

  3. Für mich völlig unklar wie man zur Inflationsbekämpfungsuntätigkeit der Regierung nicht schon lange mit einem Strike dagegen drohen konnte?
    Jetzt ist es dann zu spät und der Schaden hat sich bereits nachhaltig dynamisiert… – aber vielleicht wollte man das ja genau so? – Es lebe die Sozialpartnerschaft!

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