Sonntag, Mai 19, 2024

Nach Explosion in Paris: Schwerverletzte und Vermisste

Am Mittwochabend erschütterte eine schwere Explosion die französische Hauptstadt. Noch immer sollen sich Menschen unter den Trümmern befinden. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.

Paris | Erst ein Knall, dann regnete es Trümmer: In Paris ist es am frühen Mittwochabend zu einer schweren Explosion im Zentrum der Stadt gekommen. Es soll sich mutmaßlich um einen Gas-Unfall handeln. Laut Medienberichten sei es so ohrenbetäubend gewesen, dass Anwohner aus dem Quartier Latin zuerst dachten, ein Flugzeug sei abgestürzt. Nach der Explosion stürzte die Fassade des betroffenen Hauses auf die Straße. Auch die Fenster umliegender Gebäude wurden zerborsten. Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt.

Schwerverletzte und Vermisste

Stand Donnerstagmorgen wurden noch immer Menschen unter den Trümmern vermisst. Für die Suche sind auch Spürhunde im Einsatz. Die vorläufige Bilanz des Unglücks: 33 Verletzte, vier Schwerstverletzte. Sie schweben weiter in Lebensgefahr.

Große Anteilnahme

Präsident Emmanuel Macron sagte am Rande eines Konzerts im Elysée-Palaastes: „Uns steht das Herz nicht nach Feiern. Wir denken an alle, die von der Explosion betroffen sind, an die Vermissten und an die Sicherheitskräfte, die am Werk sind.” Auch Premierministerin Elisabeth Borne eilte noch am Abend zum Ort der Explosion. Es sei ein Krisenzentrum eingerichtet worden, berichtete die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo. Die Nachbarhäuser mussten geräumt werden, viele Anwohner organisierten sich privat Übernachtungsmöglichkeiten. Auch Notnachtlager in Schulen wurden hochgezogen.

Von der Pariser Staatsanwaltschaft hieß es: Gesichert an Information sei bislang lediglich, dass sich die Explosion im Gebäude der Paris American Academy ereignete, es handelt sich dabei um eine private Mode- und Designschule. Möglich wäre, dass es ein Problem mit der Gasleitung gegeben habe. Es seien Ermittlungen wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch Verletzung einer Vorsichts- und Sicherheitspflicht“ eingeleitet worden.

Titelbild: THOMAS SAMSON / AFP / picturedesk.com

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