Sonntag, April 21, 2024

Was uns die wohl skurrilste Bundespräsidentschaftswahl aller Zeiten zeigt

Das ist eine Unterüberschrift

Neben dem neuen alten Bundespräsidenten hat die Wahl am Sonntag noch einige weitere interessante Fakten gebracht. Ein Überblick.

Wien, 10. Oktober 2022 | Nach der Wahl folgt wie immer das große Analysieren des Ergebnisses. Wie wählten die einzelnen Bundesländer und Gemeinden? Welcher Kandidat kam in welcher Altersgruppe gut an? Und wer profitierte durch wen? Die in vielerlei Hinsicht besondere Bundespräsidentenwahl sagt einiges über Österreich aus.

“Krone” wirkt, wenn auch nicht mehr so wie früher

Nicht weniger als sieben Kandidaten kämpften die letzten Monate um Stimmen, so viele wie noch nie. Und das, obwohl alle Parlamentsparteien bis auf die FPÖ keinen eigenen offiziellen Kandidaten ins Rennen schickten, sie unterstützen stattdessen Alexander Van der Bellen.

Mit ihrem Kolumnisten Tassilo Wallentin hatte stattdessen erstmals eine Tageszeitung, die „Krone“, einen eigenen Kandidaten aufgestellt, wenn auch nicht offiziell. Von Frank Stronach finanzierte Mega-Inserate und überwiegend positive Berichterstattung brachten den zuvor wohl nur bei regelmäßigen Sonntagskrone-Lesern bekannten Rechtsanwalt auf über acht Prozent (Wahlkarten noch nicht ausgezählt). „Bei der Nationalratswahl wäre das ein Erdrutschsieg“, freute sich Wallentin danach.

Wie sagte Heinz-Christian Strache auf Ibiza 2017 so schön: „Wenn du die Krone hast, hast du die Meinungshoheit.“ Zwar hat die Macht des Boulevardblattes über die Jahre abgenommen – das Beispiel Wallentin zeigt dennoch, was nach wie vor alles möglich ist, wenn einen die größte Tageszeitung Österreichs wenige Wochen vor der Wahl noch „pusht“, um mit den Worten des gescheiterten Ex-FPÖ-Chefs abzuschließen.

Und das hat sie bei Wallentin, wie auch eine Recherche der Plattform „Kobuk“ zeigt. Laut dieser hat man sich bei der „Krone“ der beliebten Leserbriefe bedient, um Wallentin nicht ganz so offensichtlich ins rechte Licht zu rücken. „Kobuk“ hat alle Leserbriefe seit 11. August, dem Tag an dem Wallentin seine Kandidatur bekanntgab, analysiert. In 62 Briefen zur Bundespräsidentschaftswahl wurde Wallentin demnach in 27 Fällen (43,55 Prozent) positiv erwähnt. Kritik gab es lediglich in drei Leserbriefen. Van der Bellen hingegen wurde nur vier Mal positiv erwähnt, und 30 Mal negativ.

Mit Wirkung, wie eine Erhebung des ehemaligen „Dossier“-Datenjournalisten Peter Sim auf Twitter zeigt. Er stellte die Reichweite der Zeitung in den jeweiligen Bundesländern mit dem Wahlergebnis für Wallentin in ebendiesen gegenüber. Das Ergebnis: Je höher die Reichweite der „Krone“ im Bundesland, umso mehr Menschen wählten auch Wallentin. Besonders beliebt dürfte das Boulevardblatt in der burgenländischen Gemeinde Badersdorf sein. Dort konnte Wallentin mit 25,16 Prozent sein stärkstes Ergebnis erzielen – die “Krone” rangiert im Burgenland bei circa 36 Prozent Reichweite, so hoch wie nirgends sonst.

Fazit: Österreichs größte Tageszeitung hinter sich zu haben, bringt enorme Vorteile. Das ist allerdings teuer und nicht viel wirksamer als eine gute Social Media Kampagne, wie man am Beispiel Dominik Wlazny (dritter Platz knapp vor Wallentin) sieht, der in den Leserbriefen der „Krone“ übrigens mit zwei positiven Erwähnungen so gut wie nie vorgekommen ist.

Junge fühlen sich immer weniger abgeholt

Wlazny hingegen war wohl die große Überraschung dieser Wahl. Der Bierpartei-Chef, der nach Auszählung der Wahlkarten wohl den dritten Platz hinter Walter Rosenkranz halten dürfte, punktete vor allem in Wien, wo er dem FPÖ-Kandidaten gar noch den zweiten Platz hinter Van der Bellen wegschnappen könnte. Mit über 14 Prozent der Stimmen konnte Wlazny in seinem Heimatbezirk Simmering, wo er mit der Bierpartei auch im Bezirksrat sitzt, Wien-weit die meisten Stimmen einfahren.

Der Bierpartei-Chef konnte aber überraschenderweise außerhalb der Hauptstadt seine besten Ergebnisse holen. Im Tiroler Rattenberg erreichte Wlazny sein stärkstes Ergebnis mit 17,97 Prozent, auch in der niederösterreichischen Gemeinde Seefeld-Kadolz kam er auf über 15 Prozent. Nichts will man von dem tätowierten Punk-Rocker hingegen in der Tiroler Gemeinde Namlos wissen. Dort wählte ihn niemand.

Und: Der Arzt und Musiker ist vor allem bei der jungen Wählerschaft beliebt. So entschieden sich rund 20 Prozent der 16-29-Jährigen für den 35-jährigen Wlazny. Neben seiner Präsenz in TV-Diskussionen und Interviews in mehreren Tageszeitungen war aber vor allem sein Auftritt und sein Zuspruch in den sozialen Medien, wo sich der Großteil seiner jungen Wählerschaft tummelt, ausschlaggebend für das gute Ergebnis. Bei den über 60-Jährigen gibt es für Wlazny hingegen nicht viel zu holen, nur drei Prozent der älteren Wählerschaft gaben ihm die Stimme.

Wie der Jugendforscher Matthias Rohrer am Montag auf “Puls24” bestätigt, sei Wlazny eine „interessante Alternative“ für die Jungen. Das liege vor allem daran, dass seit Jahrzehnten in Österreich, aber auch in anderen europäischen Ländern kaum Jugendpolitik betrieben werde. Denn dadurch, dass die Bevölkerung immer älter wird, würden Wahlen auch bei den Älteren entschieden werden, auf sie werde dementsprechend das Hauptaugenmerk gelegt. Das starke Ergebnis Wlaznys sollte den Parteien daher zu denken geben, so der Jugendforscher.

Mehrheit der Kärntner will Van der Bellen nicht

Wäre es nach Kärnten gegangen, gäbe es nun eine Stichwahl zwischen Van der Bellen und Rosenkranz. Dort erreichte der Präsident nur 44,4 Prozent der Stimmen, der FPÖ-Kandidat kam auf 25,5 Prozent. Das südlichste Bundesland ist somit das einzige, wo Van der Bellen nicht über die 50-Prozent-Marke kommen konnte.

Sieht man sich aber die einzelnen Gemeindeergebnisse des Bundespräsidenten im Detail an und vergleicht sie mit jenen des ersten Wahldurchgangs im Jahr 2016, konnte Van der Bellen in allen 2.115 Gemeinden an Stimmen zulegen. In 2.073 war er jetzt stärkster Kandidat. In fünf Gemeinden konnte er mehr als 80 Prozent erreichen, darunter logischerweise auch seine Heimatgemeinde Kaunertal (88,28 Prozent). In 52 der Gemeinden bekam er mehr als 70 Prozent der Stimmen.

Nicht an den Erfolg seines Vorgängers Norbert Hofer , konnte hingegen Walter Rosenkranz anschließen. Er verzeichnete gegenüber dem Ergebnis Hofers im Jahr 2016 in nur sechs Gemeinden Stimmenzuwächse. In 2.109 Gemeinden schnitt er schlechter ab. In 43 der Gemeinden war der bisherige Volksanwalt stärkster Kandidat, die absolute Mehrheit erreichte Rosenkranz in nur einer Gemeinde – und zwar im Tiroler Spiss mit 53,33 Prozent.

Klatsche für Austro-Trump

Dass der, der am lautesten schreit, vielleicht in den USA, aber nicht in Österreich gewählt wird, zeigt das Beispiel Gerald Grosz. Der Wut-Blogger belegte mit rund sechs Prozent den fünften Platz und konnte vor allem in seinem Heimatbundesland Kärnten Stimmen ergattern.

Wie auch Wallentin versuchte auch Grosz sein Ergebnis damit aufzuhübschen, dass er mit diesem auf Anhieb den Einzug in den Nationalrat geschafft hätte. Zudem sei sein Abschneiden besser gewesen als jenes des BZÖ unter Peter Westenthaler. Grosz schließt weiteres politisches Engagement jedenfalls nicht aus, Parteipolitiker möchte er hingegen keiner mehr werden – behauptet er jedenfalls.

Absage für MFG und Staudinger

Ähnlich wie der Zustand seiner Partei, war auch das Ergebnis von MFG-Kandidat Michael Brunner bescheiden (2,2 Prozent). Er blieb gleich in 19 Gemeinden völlig ohne Stimme. Sein bestes Ergebnis erzielte er mit 9,68 Prozent in Hinterhornbach (Tirol). In nur 22 Gemeinden kam der Rechtsanwalt auf mehr als fünf Prozent.

Ähnlich schnitt Schuhfabrikant Heinrich Staudinger (1,6 Prozent) ab: Er blieb in dreiundvierzig Gemeinden ohne eine einzige Stimme, in nur vierzig konnte er mehr als fünf Prozent erreichen. Sein bestes Ergebnis fuhr der Geschäftsmann in Untertilliach (Tirol) ein, wo er auf 8,57 Prozent kam.

Sonderbar: Tirol

Was sich auf jeden Fall bei all den Tirol-Ausschlägen für einzelne Kandidaten zeigt: Das Bundesland bzw. einzelne Tiroler Gemeinden haben insgesamt auffällig extremer als Rest-Österreich gewählt.

(mst)

Titelbild: ZackZack/Christopher Glanzl

Markus Steurer
Markus Steurer
Hat eine Leidenschaft für Reportagen. Mit der Kamera ist er meistens dort, wo die spannendsten Geschichten geschrieben werden – draußen bei den Menschen.
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97 Kommentare

  1. Der wichtigste Manipulator wurde nicht erwähnt, der ORF. Ich habe die ” Elefantenrunde” gesehen und muss gestehen, dass es schwierig war, die Senung bis zum Ende zu schauen. Dass ein öffentlich-rechtlicher Sender alle Kandidaten derart diskreditiert, ist ein Sündenfall vor seinem Auftrag und wird hoffentlich ein Sargnagel für die Beseitigung der GIS sein. Mir geht es hier nicht um die Gesinnung der einzelnen Kandidaten sondern um die destruktive Vorgehensweise und das Lächerlichmachen aller. Bei einer nächsten Wahl würde ich den Kandidaten vorschlagen, dem ORF fernzubleiben. ORF haltet nicht mehr das Nachrichtenmonopol.

  2. Nur Nicht Blau wählen, das sind so Blöde Kikls, aber das die ober gescheiterln, selbstmord Wähler sind beweißt alles.

    • Und zum Drüberstreuen noch so ein Stusskommentar von odi 11. 🙄 Passt sich aber eh adäquat dem gesamten Wahlkampfniveau an. Möge die elende Soap damit in Vergessenheit geraten.

  3. Ich frage mich immer wieder, sind das die Themen, um die sich die Welt dreht?
    Oder ist das ein weiterer Quoten Artikel?
    Braucht man solche Artikel für ein geglücktes Leben?

  4. Ich hatte eher den Eindruck das VdB von der Krone “gepusht” wurde -wie eben auch von fast allen großen Medienhäuser von Wien bis Vorarlberg.
    Zudem wurde er von vier der fünf Parteien des Nationalrats unterstützt(?) und sogar PP fand schlussendlich dass er neben Soberl und Co. noch eine schleichende Wahlempfehlung ausschreiben muss.
    Ich sehe das gelassen und bin wieder um eine Erfahrung reicher geworden um die ich überaus dankbar bin.
    Man darf eben nicht allem glauben schenken was man liest, sieht und hört. Oftmals verlassen einen sogar die Instinkte, wie ich in diesem Fall mit Entsetzen feststellen musste.
    Hinterher ist man natürlich immer schlauer 😉

  5. Von Friede:
    “Jetzt hab ich nocheinmal nachgesehen, es sind in Österreich 6 363 489 Menschen wahlberechtigte, davon gingen ca. 62% wählen, dementsprechend waren das ca.
    3 945 363 Leute.

    Es wurde eine knappe Million Wahlkarten beantragt, ausgezählt werden, laut Zackzack, nun 850 000. So viele Menschen haben ihre Stimme wohl per Briefwahl abgegeben, darunter übrigens auch ich.

    Also 850 000 passt in 3 945 363 wie oft rein? Ca. 4,6 mal…

    Die Wahlkarten machen also ungefähr ein FÜNFTEL aller abgegebenen Stimmen aus.
    Ganz gleich, wie gut man rechnen kann, eine Schwankungsbreite von 1%(!) hat schon ein bissl was arg Spekulatives, angesichts der Zahlen.”

    Blümelslaptop findet dass mögliche 44,8% eh so gut wie 50% sind und man da schon von einem fixen Ergebnis sprechen kann. Ich hoffe, dass mein Leben nie von Blümels Augenmaß abhängig sein wird.

    Ich hätt mir eine genauere mediale Berichterstattung gewünscht, damit ich das nachvollziehen kann.
    Nüsse….

  6. Es ist nicht meine Schuld, dass da wer was nicht wahrhaben will. Einfach informieren, nachrechnen, nachdenken, argumentieren.

    Wenn das zu anstrengend ist für euch, und ihr einfach wo draufhauen wollt, dann bitte. Ich steh dafür nicht zur Verfügung.

    Ich frag heute schon zig mal, wieso man ein fixes Ergebnis bekannt geben kann, obwohl ein Fünftel der Stimmen noch fehlten.

    Keine Antwort, nur Gegeifer. Von zackzack gibts da sowieso keine Antwort.

    • Nur über extreme Verhaltensauffälligkeit erregst Aufmerksamkeit als tiroler Kleingemeinde. Und nur so werden manche Ortschaften auch mal erwähnt, über die sonst der Mantel des Schweigens gehüllt wird.

          • Hörte sich ein bisschen düster an das mit den Gipfeln….hoffe das Virus hat sich mittlerweile verzogen…ein ebenfalls erkrankter Freund hat jetzt den Geruchs und Geschmacksinn vollkommen verloren…

          • Aso, hab schon gmeint du machst dir um meinen Geisteszustand Sorgen weil i so an Bledsinn schreib 😬. “Über allen Gipfel ist ruh” is a Spruch der ma gfoit. Hob gor net gwußt das des aus so an makabren Gedicht von Goethe is. Bis jetzt 😉

          • Na, hört sich irgendwie eh schön an aber ich hab mit Ruhe die ewige Ruhe assoziiert … da hab ich gedacht, ich frag mal nach obs denn so schlimm steht…das Gedicht kenn ich nicht.

          • Ja da hast richtig assoziiert. Weißt eh der Goethe der alte Schwerenöter 😅. Mir gehts schon wieder gut. War aber sieben Tage positiv. Morgen gehts wieder zum Hackeln. Hoffe dass ich dann im Lauf des Tages aus der Verkehrsbeschränkung entlassen werde. Mit Maske und Abstand is eher zach in meinem Job.

          • 👍 Ja Maske ist zach, Hauptsache Infektion gut überstanden ohne Folgeschäden wie andauernde Geruchs/Geschmackeinschränkung das ist noch zacher….wenns die Natur nicht mehr riechen kannst und das Essen nach nix schmeckt..

  7. Ein Skandal? Und warum genau?
    Sorry , seit Sie hier schreiben bemühe ich mich echt Sie zu verstehen.
    Aber irgendwie schweifen Sie dann immer wieder in krude Verschwörungen ab.
    Warum?

    • Ich weiß nicht ob sie die Medien dieses Landes lesen und erfassen was es dort zu lesen gab und gibt?

      Was die gekauften Medien anbelangt so verweise ich auf den Beinschab Geständnis, auf die U Haft von Carmasin, den ÖVP Chats, den zahlreichen noch immer laufenden Ermittlungen und auch der Tirol Wahl usw. usf.

      Was die Wahldemokratie anbelangt, so hoffe ich zumindest, dass ihnen das bekannt ist.
      Wenn aber eine solche noch nie dagewesene Abstufung von Österreich gerade bei einer damit nicht mehr zu 100 Prozent demokratischen BP Wahl nicht einen einzigen Satz bei den Wahlkämpfen, weder vom aktuell wieder gewählten Präsidenten, weder von dern Kanditation und schon gar nicht von und unfreien Medien gestellt wird, dann ist für mich zumindest das so wie ich bereits geschrieben hatte.

      Müssig die vielen weiteren von mir schon zu oft aufgezählten Unfasslichkeiten in diesem Land zu berichten, wie der gegenteilig ins Leben der Bürger platzierten Whistlblower Richtlinier, vor allem dem Immunitätserlass, dem noch immer nicht erfolgten Informationsfreiheitsgesetz, dem fehlenden Tansparenzgesetz etc.

      Wenn das bei einer Präsidentenwahl aber alles absolut kein Thema mehr ist, dann ist eben für mich bereits alles zu spät. Dazu kommt auch ihr diese Zustände ebenfalls weiter negierender Kommentar…

      Dann auch noch die Veröffentlichungen des Dozent Johannes Schütz was die unfassbaren Menschenrechtsverletzungen in diesem Lande anbetrifft, wie auch noch von der Volksanwaltschaft auch noch so bestätigt.
      Dieser trägt seit Jahren diese Problematik an den BP VdB heran und auch noch an den weiteren Kandiaten und kein einziger Furz dazu.
      Manche haben hier auch noch von Fake News gesprochen aber sind den Beweis dafür schuldig geblieben.
      Ich spreche aber von unterlassener Hilfeleistung und einer unfassbaren Hartherzigkeit des ganzen Landes…

      Bei den bereits bekannt gewordenen Menschenrechtsverletzungen muss man aber auch noch die weiteren von der Volksanwaltschaft schon bestätigten Fälle im Massnahmenvollzug, aber auch in den Pflegeheimen noch ausdrücklich erwähnen…

      Ich zumindest schäme mich nur noch fremd und bin mir sehr sehr sicher, dass das alles nochmals uns und den zahlreichen Tätern voll um die Ohren fliegen wird…

  8. Sig, jetzt bin auch ich sehr verunsichert. Denken Sie, daß Hochrechnungen nach der Methode Beinschab erfolgen oder möchten Sie in Trump Manier Fake News unterstellen?

  9. Der selten dumme Kickl hat den Rosenkranz erfunden..
    Die Susanne Fürst hätte der Mumie aus der Hofburg, der Gruft noch Gas gegeben

  10. 😂🤣 Boah. Diese Shows gibts immer noch?

    Von den betreuten Denkern gibts viele. Deren großer Nachteil ist jedoch die starre Denkweise. Out of thr box Denken kennen die nicht. Die kommenden Jahre werden für diese Menschen hart.

  11. Hier grinst grünes Regierungsteam ohne Maske für Selfie. Das denken die Grünen Bobos über euch liebe Bevölkerung! Selber schuld!

    • Dachte genau so. Wenn die Grünen für‘s Selfie in die Kamera grinsen, sagen sie nicht „cheese“, nein ihr Zuruf lautet: „Denkt an den Pöbel“

  12. Sag mir welche Medien du konsumierst!
    Eine bekannte schwedische Frage lautet: „Wohnst du noch oder lebst du schon?“
    Je nach konsumierten Medium könnte man fragen: „Liest du noch oder bist du schon hirntot?“

  13. Für mich hat Wallentin überraschen schlecht abgeschnitten auch wenn er das jetzt als Erfolg verkauft. Aber wenn jemand medial nichts zu bieten hat, weder Charisma noch sympathisches Auftreten noch irgendeinen Plan dann hilft weder ein Großspender noch die auflagenstärksten Tageszeitung des Landes. Dem Mann fehlt jegliche Substanz, da hilfts auch nichts auf irgendwelche Bücher zu verweisen die man geschrieben hat und die Behauptung man “hätte es eh immer gewusst und die Lösungen seien doch ganz einfach” kommt auch nur überheblich rüber. Sprich der Mann ist einfach extrem unsympathisch und daran kann auch keiner was ändern.

  14. | Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

    Die Frage nach der Wirklichkeit beantwortet der radikale Konstruktivismus auf eine verblüffende Art un d Weise. Er geht davon aus, dass wir Menschen die Welt nicht VORfinden, sondern dass wir sie ERfinden. Die völlige Subjektivität der Wahrnehmung ist das Radikale im Konstruktivismus. Watzlawick erläutert diesen Gedanken anhand von Beispielen. Er beschreibt die Relativität der Wahrnehmung, besonders im menschlichen Beziehungsgefüge. Die Bedeutung einer Handlung, eine der wichtigsten Fragen in der Mediation, bleibt unserer Wahrnehmung verschlossen. […] Grundlage ist die Vorstellung, dass die Vorstellung von Realität stets ein Produkt der persönlichen Wahrnehmung sei, die basierend auf Erfahrungen und Einschätzungen geprägt wird. Der Konstruktivismus geht davon aus, dass die Wahrheit erfunden und nicht gefunden wird. |

    Mehr dazu:
    https://www.wiki-to-yes.org/Wahrheit

    • Sie zitieren Watzlawick?
      Dann kennen sie bestimmt auch die Geschichte vom fehlenden Hammer, als ein Mann ein Bild aufhängen will…

      • Genau SO war mein Posting auch gemeint! “You got the gist!” 😉
        … obwohl es eigentlich um den Zweck zur Handlung gehen sollte, wird die (konstruktive) Absicht des Tuns durch willkürlich subjektive Emotion / Aggression konterkariert… (analog zum fragwürdigen Treiben einiger schwurbelnd frustrierter Forist:innen hier herinnen, unbedingt und kompromislos gegen jede Ratio agitierend zu polemisieren, die Türe zur diskursiven Argumentation zuzuschlagen, und stattdessen nur mehr durch diese geschlossene dann durchzubrüllen…)

    • Wie radikal ist der Konstruktivismus, fragte Sepp Mitterer in einer Abhandlung dazu. Wenn jegliche Wirklichkeit erfunden ist, dann ist logischerweise auf der Konsruktivismus nur eine Erfindung und damit wären alle damit verbundenen Aussagen Erfindungen und um nichts richtiger oder zutreffender als jede andere Beschreibung der “Wirklichkeit”.

      • Danke
        Dass sind andere Worte welche meiner Meinung nach auch die Geschichte mit dem Hammer wiedergeben soll…

  15. Ihren Ausführungen kann ich sichtlich etwas abgewinnen.
    Aber die gestrige Maskenshow läßt uns ja bereits das Blut in den Adern wieder gefrieren.

    Hörte gestern aber eher zufällig eine Aussagen von Herrn Cap TV. – Dieser meinte, dass dieser BP vor allem sehr sehr herzlos wäre…

  16. Nun, sagen wir es so, manche mögen tatsächlich nicht von der Last einer Hochschulbildung belastet sein, dennoch ist ihre Aussage relativ harsch.

    • Sehr bedauerlich, haben sie sich als ORF abhängiger erkannt?
      Selbsterkenntnis ist der Weg zur Besserung.

      • Kein ORF im Haushalt. Tatsächlich ist mein Kommentar gänzlich anders zu verstehen. Nicht einmal wählen ist mir in Nazistan erlaubt (und bitte sparen sie sich jetzt jegliche Bemerkung von wegen, dann werden sie doch Österreicher. Solange es nicht möglich ist, ohne rechtliche Folgen, meine ursprüngliche Staatsbürgerschaft zu behalten, ist das irrelevant für mich.)

  17. … dass die beiden Tageszeitungen auf unterstem investigativ informativen Niveau aus dem Stand zusammen ~14% Wähler:innen-Anteil schaffen – mindestens jede 7te Stimme zu mobilisieren / abzusaugen im Stande sind… ^^

    … dass sich VdB leider nur eine Abgrenzung zur “Heimatpartei” abringen konnte, nicht aber zum austro-kratisch christlich-sozial konservativen Lager… (Quelle Kurier: Ob er Herbert Kickl als Bundeskanzler angeloben würde? “Najo. Ich glaube, die Wählerinnen und Wähler sind glaub ich gescheit genug zu sehen, wohin das führen kann. Zweitens tut Herbert Kickl alles, um seine möglichen Koalitionsfreunde von zuhause aus zu verunsichern. Nur so weiter, möchte ich sagen, dann stellt sich diese Frage ohnehin nicht.”)

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