Ex-Kanzler Sebastian Kurz hat es mit seinem Wiener Büro, in dem sich zahlreiche Weggefährten sammeln, wieder einmal in die Medien geschafft. Nun nahm er zu einem möglichen “Projekt Ballhausplatz 2.0” Stellung.
Wien | Nach dem Bericht, dass Ex-Kanzler Sebastian Kurz am Wiener Schubertring nun in einem Büro residiere und zahlreiche ehemalige türkise Politik-Kompangnons bei ihm ein und ausgehen würden, wurde die Gerüchteküche um ein Comeback von ihm schnell heiß. Ex-Finanzminister Gernot Blümel etwa sitzt vis-a-vis des einstigen Bundeskanzlers, ebenso im Büro vertreten: Ex-Kabinettschef Bernhard Bonelli und der ehemalige Karl Nehammer-Sprecher Viktor Niedermayr.
Projekt Ballhausplatz 2.0?
Und eben jenes türkises Tête-à-Tête am Wiener Schubertring sorgt auch bei den derzeitig regierenden ÖVPlern für Unruhe. Am Dienstag fragte der “Standard” beim Ex-Kanzler nach, ob er den Umsturz aus seinem Hauptquartier plane. Ein etwaiges “Projekt Ballhausplatz 2.0”, einen erneuten Plan der Machtergreifung somit, plane Kurz laut eigener Aussage nicht und bezeichnete Umsturzpläne als “Unsinn”.
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Nein, er wird nicht mehr zurückkehren 56%, 1184 Stimmen1184 Stimmen 56%1184 Stimmen – 56% aller Stimmen
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Ja, mit eigener neuer Partei 25%, 521 Stimme521 Stimme 25%521 Stimme – 25% aller Stimmen
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Ja, er kehrt bei der ÖVP zurück 19%, 408 Stimmen408 Stimmen 19%408 Stimmen – 19% aller Stimmen
Will es sich “auch” in Privatwirtschaft beweisen
Derzeit sei Kurz nur einmal in der Woche in seinem Wiener Büro. Da bringe er beim besten Willen keinen Umsturz unter, so der Altkanzler scherzhaft gegenüber dem “Standard”. Zudem gibt Kurz, zumindest nach außen, an, er habe kein Interesse an einem neuerlichen Engagement in der Politik. Er wolle sich nun selbst beweisen, dass er es “auch” in der Privatwirtschaft kann. Nicht ganz uneitel verweist Kurz gegenüber der Tageszeitung auch darauf, dass wenn er wollen würde, noch in der Politik tätig sein könnte und legte seine Wahlergebnisse als Grundlage dieses Arguments dar. Vertraute des Ex-Kanzlers sollen übrigens eine Rückkehr von Kurz nicht ausschließen.
Titelbild: ZackZack / Christopher Glanzl

